Interview mit Kurt Appl, Niederlassungsleiter Vision Engineering Ltd., Emmering - Quality Engineering

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Interview mit Kurt Appl, Niederlassungsleiter Vision Engineering Ltd., Emmering

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Der Hersteller optischer Inspektions- und Prüfsysteme, Vision Engineering, hat sich in den letzten Jahren gut auf diesem Markt etabliert. Das Besondere an den Geräten: statt durch Okulare blickt der Anwender bei diesen Stereomikroskopen auf einen Bildschirm und hat dadurch eine ergonomische Haltung.

Herr Appl, Vision Engineering entwickelt ausschließlich Mikroskope ohne Okulare. Wo sind hier die speziellen Vorteile gegenüber herkömmlicher Technik?

! Bei diesen Geräten blickt der Betrachter entweder mit beiden Augen auf eine Großfeldlinse mit ca. 100 mm Durchmesser, wie z.B. bei dem Modell MANTIS oder auf Austrittslinsen mit starker Aufweitung der Strahlenbündel von ca. 50 mm bei der Serie COBRA. Dies ermöglicht für den Prüfer eine sehr freie Körperhaltung bei der Inspektion. Zudem gibt es durch den großen Abstand zwischen Optik und Augen keinerlei Einschränkungen für Brillenträger.
Welche Bedeutung hat diese Technik heute in der breiten Anwendung?
! Der eigentliche Aufschwung kam für Vision Engineering vor 5-6 Jahren mit der Serie MANTIS, einem sehr einfachen Inspektionssystem mit dem Vergrößerungsbereich 2-10fach. Dieses Gerät ist angesiedelt in dem Bereich zwischen den bekannten Großfeldlupen, Leuchtfeldlupen und kleineren Stereomikroskopen der niedrigeren Vergrößerungsklasse. Marktuntersuchungen im Vorfeld ergaben, dass man davon ca. 2 bis 3 Tausend Stück jährlich verkaufen könne. Dieses System konnte aber dann in den letzten 5 Jahren etwa 60.000 mal weltweit verkauft werden. Man sagt zwar, dass man im Vergrößerungsbereich 2-10fach noch keine mikroskopische Vergrößerung hat, aber dies ist wohl genau der Bereich, in dem große Stückzahlen gefordert sind. Dies hat dann natürlich auch für das Unternehmen den finanziellen Rahmen für weitere Entwicklungen geschaffen. Seit seiner Gründung vor 40 Jahren hat sich das britische Unternehmen mittlerweile zu einem der größten Mikroskophersteller entwickelt. Im Augenblick sind wir an der Schwelle eines totalen Umbruchs von Geräten, die für Einzelstückfertigung konzipiert waren hin zu Geräten, die in größeren Serien gefertigt werden.
Welchen Geamtbereich decken Sie heute mit Ihren Geräten ab?
! Heute sind wir dabei, unsere gesamte Palette, die einen Bereich von 2-1000fache Vergrößerung abdeckt, neu zu konzipieren und zu entwickeln. Die ersten neuen Geräte sind bereits auf dem Markt.
Unsere Stereomikroskope LYNX und COBRA verfügen jetzt auch über digitale Bildverarbeitung und Bildarchivierung. Durch die Ergänzung mit einer spezifischen CCTV Video- und Digitalkamera und der Software ProImage können Bilder direkt vom Mikroskop aufgenommen und bearbeitet werden. Diese Technologie bietet gestochen scharfe Bilder mit natürlicher Farbwiedergabe.
Weitere Informationen A QE 412
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