Innovationsforum 2016 der Quality Engineering Qualität 4.0 im Visier - Quality Engineering

Innovationsforum 2016 der Quality Engineering

Qualität 4.0 im Visier

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Qualitätssicherung 4.0 – Smarte Lösungen für Automotive, Metallverarbeiter & Co. So lautet das Thema des dritten Innovationsforums von Quality Engineering am 11. Oktober in Stuttgart. Einen Tag lang haben Referenten und Besucher die Gelegenheit, über die Chancen und Herausforderungen der intelligenten Fabrik zu diskutieren.
Noch fahren zwar keine cyber-physischen Systeme durch die Werkshallen. Doch die smarte Produktion ist trotzdem nicht mehr nur eine reine Zukunftsvision. Die Vernetzung von Maschinen und Anlagen sowie eingebettete Software-Intelligenz — die tragenden Säulen von Industrie 4.0 —sind bereits in vielen Fabriken etabliert. Den Unternehmen stehen zunehmend mehr Informationen zur Verfügung, um ihre Fertigung zu optimieren.
Gerade für Qualitätsmanagement und -sicherung eröffnet diese Entwicklung viele Möglichkeiten. Firmen aus unterschiedlichen Branchen wie etwa der Automobilindustrie oder der Metallverarbeitung analysieren ihre Qualitätsdaten in Echtzeit und reduzieren dadurch heute schon ihre Ausschussquoten. Big Data wird zur Treibertechnologie für Industrie 4.0 und sorgt gleichzeitig für entscheidende Fortschritte beim Thema Qualität — für Qualitätssicherung 4.0.
Diese Entwicklung geht einher mit einem Trend, der schon seit einiger Zeit zu erkennen ist. Die Qualitätskontrolle rückt zunehmend in den Fertigungsprozess.
Durch Industrie 40 wird dieser Trend noch verstärkt. Denn damit die smarte Fabrik Wirklichkeit wird, müssen Informationen fließen. Diese müssen ständig und am besten in Echtzeit zur Verfügung stehen. Eine wichtige Voraussetzung für die intelligente Fabrik der Zukunft ist somit die in den Prozess integrierte Messtechnik.
Den Unternehmen eröffnet Qualitätssicherung 4.0 aber nicht nur ein riesiges Nutzenpotenzial. Die Entwicklung stellt die Firmen auch vor große Herausforderungen. Wie werden Daten ausgewertet, um daraus möglichst nutzwertige Informationen zu generieren? Wie lassen sich Messsysteme in die Industrie-4.0-Umgebung einbinden? Welche Rolle spielen die verschiedenen QS-Technologien in der smarten Fabrik?
Die Fragen nach Nutzen und Herausforderungen im Zusammenhang mit Qualitätssicherung 4.0 beantwortet das dritte Innovationsforum von Quality Engineering, das im Oktober in Stuttgart stattfindet. In ihren Vorträgen werden Branchenexperten die Besucher der Veranstaltung über alle Themen rund um Messtechnik und Qualitätssicherung in der smarten Fabrik informieren. Einen Einblick in die einzelnen Beiträge der Referenten finden Sie auf den folgenden Seiten.
Smarte Technik reduziert Ausschuss
Die Vorträge decken dabei ein breites Spektrum an Technologien ab, die in der intelligenten Produktion zum Einsatz kommen. So spricht zum Beispiel Gábor Szabó, Sales Account Manager X-Ray & CT bei Nikon Metrology, über Computertomografie und wie diese für eine automatisierte 100-Prozent-Kontrolle verwendet wird. Damit beschäftigt er sich mit einem wichtigen Thema. Denn die durchgehende 100-Prozent-Kontrolle ist eines der Versprechen, das mit Industrie 4.0 einher geht.
Ein weiteres ist, dass durch smarte Technologien der Ausschuss in den Fabriken deutlich reduziert wird. Daher erläutert Jan Linnenbürger in seinem Vortrag neue Strategien für eine Null-Fehler-Produktion. Linnenbürger leitet bei Renishaw den Bereich Messtechnik/Qualitätssicherung.
Für das frühe Erkennen von Fehlern ist die Messtechnik im oder nah am Prozess sicherlich eine wichtige Voraussetzung. Daher beschäftigt sich Thomas Kleckers in seinem Beitrag mit der Schnittstelle zum Prozess und mit Trends in der Kraftmesstechnik. Er ist Produktmanager für Kraftmesstechnik bei HBM.
Mit dem Trendthema optische Messtechnik beschäftigen sich gleich zwei Vorträge. Die Übernahmen verschiedener Anbieter dieser Technologie in der vergangenen Zeit zeigen, dass es im Markt ein verstärktes Interesse an optischen Systemen gibt. So spricht Uwe Siefke, Applikation Sales Support Opticline bei Jenoptik Automotive, über optische Messtechnik für fertigungsnahe Prüfprozesse. Und Confovis-Vetriebsingenieur Sebastian Schenk erläutert die Vorteile der optischen 3D-Messtechnik.
Großes Interesse an Software
Für die Intelligenz in der Fabrik sorgt Software. Das gilt für die eingebetteten Programme in den Maschinen ebenso wie für die Software-Systeme, welche die Produktion steuern, die Daten verarbeiten und das Qualitätsmanagement sowie die Qualitätssicherung unterstützen. Mit Simone Cronjäger ist daher auch die IT-Thematik auf dem Innovationsforum vertreten. Sie sitzt im Vorstand des Software-Anbieters Guardus und wird über effiziente Qualitätsstrategien künftiger Fertigungsorganisationen sprechen.
Für Software gilt ähnliches wie für die optische Messtechnik: Durch die gestiegene Bedeutung von Software im Fertigungsumfeld gibt es auch ein gesteigertes Interesse an solchen Technologien im Markt. Das hat unter anderem die Akquisition von Q-DAS durch Hexagon gezeigt. Mit dem Q-DAS-Vertriebsingenieur Christoph Dietrich hält ein weiterer Software-Experte einen Vortrag auf dem Innovationsforum. Er erklärt, wie sich Messmaschinen und Daten überwachen, verwalten, erfassen und auswerten lassen.
Qualitätssicherung 4.0 betrifft aber nicht nur die Technik. Die Menschen sind ebenfalls gefordert, sich an die neuen Gegebenheiten anzupassen. Die Mitarbeiter in Qualitätsmanagement und Qualitätssicherung müssen sich zum Beispiel IT-Kenntnisse aneignen, um die Möglichkeiten zu nutzen, welche die Analyse von Daten ihnen bietet.
Frischer Wind für die QM
Gefragt ist auch eine größere Flexibilität. Die Arbeit im agilen Unternehmen wird anders aussehen, als dies heute noch der Fall ist. Das betrifft auch die Qualitäter. Sie dürfen bei dieser Entwicklung nicht am Wegesrand stehen bleiben, fordert Benedikt Sommerhoff (siehe Interview). Das Thema seiner Keynote lautet daher „Qualitäter, reißt die Fenster auf! Frischer Wind für die QM im agilen Unternehmen“. Sommerhoff ist Leiter Regional bei der Deutschen Gesellschaft für Qualität (DGQ).
Die Anforderungen an die Qualitäter sind auch eines der Themen, über die die Referenten auf der offenen Podiumsdiskussion sprechen werden. Mit der Diskussion über die Chancen und Herausforderungen durch die Vernetzung der Fabrik wird das Innovationsforum enden. ■

Webhinweis
Per Fax +49 711 7594–1545
Die Teilnahme ist nur nach vorheriger Anmeldung bis zum 07.10.2017 möglich. Die Teilnahmegebühr beträgt 109 € zzgl. MwSt.
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