Zweites Fachforum von Quality Engineering und Fraunhofer IPA 3D-Druck auf dem Prüfstand - Quality Engineering

Zweites Fachforum von Quality Engineering und Fraunhofer IPA

3D-Druck auf dem Prüfstand

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Rund 80 Teilnehmer zählte das Forum „Qualitätssicherung in der additven Fertigung“ im vergangenen JahrBild: Jochen Hempler
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Am 21. Februar laden Quality Engineering und das Fraunhofer IPA wieder zum Fachforum „Qualitätssicherung in der additiven Fertigung“ nach Stuttgart. Experten aus Wissenschaft und Industrie sprechen über Herausforderungen und Chancen bei dem Thema. Einer der Schwerpunkte: Konkrete Lösungen für die Qualitätskontrolle.

„Wir erleben gerade eine spannende Phase in der additiven Fertigung“, so Gregor Reischle, Program Manager Additive Manufacturing bei TÜV Süd Product Service. „Sie entkommt immer mehr dem Prototypen-Stadium und wird interessant für die Serienproduktion.“ Daher werde es für die Unternehmen, die additive Fertigung betreiben, nun Zeit, die Themen rund um die Qualitätssicherung auf den Tisch zu bringen und sich darum zu kümmern. Reischle ist einer der Sprecher auf dem Forum „Qualitätssicherung in der additiven Fertigung“, das Quality Engineering und das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA gemeinsam veranstalten. Das Forum adressiert alle Qualitätsprobleme entlang des Produktionsprozesses. Experten aus Industrie und Wissenschaft, aus Praxis und Forschung berichten über ihre Erfahrungen und Projekte. Nach dem großen Erfolg im vergangenen Jahr mit rund 80 Teilnehmern findet die Veranstaltung dieses Jahr zum zweiten Mal statt – wieder in den Räumlichkeiten des Fraunhofer IPA.

Prozesse und Pulver im Fokus

Nach den beiden Keynotes von Steffen Hachtel, Geschäftsführer des gleichnamigen Werkzeugbauers und Spritzgießers, und Simina Fulga-Beising vom Fraunhofer IPA ist das Forum in drei Blöcke eingeteilt.

Der erste Teil steht unter der Überschrift „Prozesswissen für die Qualitätssicherung“. Dabei sprechen die Referenten unter anderem darüber, welchen Beitrag automatisierte Prozessketten sowie Konzeption und Konstruktion für eine Qualitätssicherung leisten können. Thematisiert wird auch, wie sich Pulverwerkstoffe analysieren und qualifizieren lassen.

Qualitätsmanagement und Recht stehen im zweiten Block im Mittelpunkt. Hier beleuchtet Anwalt Daniel Wuhrmann die additive Fertigung aus haftungsrechtlicher Sicht. Außerdem erläutern Reischle vom TÜV SÜD sowie Sven Gaede von der Deutschen Bahn den aktuellen Stand der DIN SPEC 17071. Im Rahmen der Norm arbeiten Partner aus unterschiedlichen Industrien gemeinsam daran, alle qualitätsrelevanten Faktoren in der Wertschöpfungskette zu definieren.

CT blickt auf innenliegende Strukturen

Konkrete Lösungen, um eine Qualitätskontrolle in der additiven Fertigung zuverlässig umzusetzen, präsentieren die Referenten des dritten Themenblocks. Eine besondere Rolle nimmt dabei die Computertomographie (CT) ein. Nach Meinung von Lennart Schulenberg, Vertriebs- und Marketing-Chef bei Visiconsult, ist die Technik derzeit alternativlos bei der Prüfung von additiv gefertigten Bauteilen. So könnten zum Beispiel innenliegende Strukturen, die mit additiven Verfahren hergestellt werden, ausschließlich mithilfe von CT vermessen werden. Die Technologie habe allerdings auch ihre Grenzen. Mit einem relativ neuen Verfahren befasst sich Anian Gögelein von MTU Aero Engines. Er wird über die Optische Tomographie für das Prozessmonitoring sprechen.

Die Themenblöcke werden jeweils durch eine Diskussion und eine Fragerunde abgeschlossen. Dort haben die Besucher des Forums Gelegenheit, ihre Fragen an die jeweiligen Referenten zu richten oder in die Diskussion zum Thema einzusteigen. Daneben bieten die Pausen zwischen den Beiträgen Möglichkeiten für das ausgiebige Networking.

In der ersten Kaffeepause am Vormittag werden sich außerdem Partner aus der Industrie vorstellen. Diese zeigen in einer begleitenden Ausstellung ihre Technologien und Dienstleistungen für die Qualitätssicherung in der additiven Fertigung. ■


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Vorabend-Event

Eingeläutet wird das Forum am 20. Februar 2019 ab 17 Uhr mit einem Vorabend-Event bei Renishaw in Pliezhausen. Kernkompetenz von Renishaw ist die industrielle Messtechnik, doch baut das Unternehmen sein Geschäftsfeld für generative Fertigung stark aus: Dazu gehören Laser-Fertigungssysteme und Dienstleistungen im Solution Center für generative Fertigung, in dem die Abendveranstaltung stattfindet.

Geplant sind Vorträge zu den beiden Themen „Additive Manufacturing bei Renishaw“ (Ralph Mayer, Sales and Business Manager Additive Manufacturing) und „Optimale Prozessketten in der Additiven Fertigung“ (Dr. Jan Linnenbürger, Leiter Messtechnik und Qualitätssicherung). Anschließend bieten wir eine Führung in Kleingruppen durch das Solution Center an, geführt von Experten der Abteilung Additive Manufacturing. Der Abend klingt mit Networking und einem entspannten schwäbischen Abendessen aus.


Anmeldung zum Event

Anmelden zum Event:

Internet: http://hier.pro/MdTcV

Per Mail: Beate.Guenther-Huehn@konradin.de

Die Teilnahme ist nur nach vorheriger Anmeldung möglich.

Die Teilnahmegebühr
beträgt 495 € zzgl. MwSt.

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