Unübertroffene 2D-Code-Lesbarkeit in rauem Umfeld

Appetit garantiert

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Data-Matrix-Codes übernehmen nicht nur auf Hightech-Produkten eine sehr wichtige Rolle, sondern auch auf holländischem Käse. Das garantiert uns die gleichbleibend gute Qualität dieses geschätzten Lebensmittels und Genuss ohne Reue.

Die 2D-Codes sind in der Lebensmittelproduktion gesetzlich vorgeschrieben und für die Qualitätssicherung während des gesamten Produktionsprozesses unabdingbar. Auch nach der Produktionsphase dienen die Codes dazu, Risiken hinsichtlich der Lebensmittelsicherheit zu minimieren, da jeder einzelne Käselaib auch entsprechend der Verordnung (EG) Nr. 178/2002 exakt rückverfolgbar ist.

Bereits zu Beginn des Produktionsprozesses muss auf jedem Käselaib ein Code angebracht werden, dessen Lesbarkeit bis zum Lebensende des Laibs gewährleistet sein muss. Dieses industrielle Umfeld stellt für die 2D-Codequalität und Codehaltbarkeit wahrhaft harte Anforderungen. Dabei erwies sich während einer Projekt-Machbarkeitsstudie des holländischen Herstellers von essbaren Käsemarken, Het Kaasmerk b.v, in Leiden, dass der mobile DataMan 7500 von Cognex das einzige ID-Lesegerät war, das diese Herausforderung sicher gewährleistete. Deshalb verwendet das Unternehmen diese ID-Lesegeräte zum absolut zuverlässigen Identifizieren der auf jedem einzelnen Käselaib markierten 2D-Codes. Kompetenter Partner und Lieferant von Hard- und Software der ID-Lesegeräte ist die holländische Isotron Systems, offizieller Systemintegrator von Vision- und ID-Produkten der Firma Cognex.
Vollständige Rückverfolgbarkeit der Käselaibe
Die Fähigkeit, jeden einzelnen Laib als Einzelstück in der Produktionskette zu identifizieren, ist ein sehr wichtiger Aspekt. Die Funktion des Data-Matrix-Codes ist mit einem fälschungssicheren Reisepass vergleichbar. In der Vergangenheit bestanden diese Codes aus einem speziellen Label mit Klartext, was viele Nachteile mit sich brachte. Isotron Systems und Het Kaasmerk B.V. haben daher gemeinsam 2D-Matrix-Codes bei Käseherstellern eingeführt. Sie verbesserten den Kontrast und die Zellgröße des 2D-Codes bei den Käsemarkierungen.
Die Code-Version ECC 200 ist weltweit besonders verbreitet. Es können bis zu 2334 ASCII-Zeichen (7Bit), 1558 erweiterte ASCII-Zeichen (8 Bit), beziehungsweise insgesamt 3116 Ziffern äußerst Platz sparend direkt auf dem Produkt codiert werden. Die Data-Matrix-Codes können in den Abmessungen nahezu beliebig klein dimensioniert werden. Einschränkungen ergeben sich nur durch die Oberflächenrauheit und die verwendete Beschriftungsmethode.
Dadurch können diesem einzigartigen Code viele wichtige Produkt-Informationen auf kleiner Fläche integriert und dauerhaft gespeichert werden. Beispielsweise etwa Zutaten, Wasser- und Salzgehalt, Größe und Gewicht des Laibs, Erstellungsdatum und viele weitere auch herstellerspezifische Daten. Das kann mit Label und Klarschrift nicht bewerkstelligt werden, und ermöglicht eine ununterbrochene umfangreiche Dokumentation vieler Fertigungsdaten. Letztendlich wird damit die vollautomatische Verfolgung jedes einzelnen Käselaibes auf wirtschaftliche Weise gewährleistet. Sobald Unregelmäßigkeiten oder Mängel am Produkt auftreten, können unmittelbar Maßnahmen getroffen werden.
Der von Het Kaasmerk aufgebrachte Code enthält auch viele Informationen darüber, wann und wo der Käse hergestellt wurde bzw. welche Zutaten (z.B. Milchlieferant usw.) verwendet wurden. Sollten während der Herstellung, der Auslieferung oder in der Kundenphase Mängel auftreten, gilt es den Käse schnellstmöglich aus dem Verkehr zu ziehen. Wäre es unmöglich, eine bestimmte Charge zu eruieren, dann müssen vorsorglich unnötig viele Chargen zurückgerufen werden. Das wäre eine erheblich Zeit- und Geldverschwendung. Mithilfe des Data-Matrix-Codes auf dem Käse kann sehr schnell, präzise festgestellt und eingegrenzt werden, welche Charge „risikobehaftet“ ist.
Problemlos beschädigte oder verzerrte Codes lesen
Die Markierung mit dem 2D-Code wird auf dem Käselaib in der frühest möglichen Phase des Produktionsprozesses aufgetragen. Dies ist unmittelbar nach dem Abpressen der Molke vom Käsebruch. Der Code besteht aus Kasein (im Käse enthaltener Proteinanteil) mit spezieller lebensmitteltauglicher Tinte und ist somit essbar. Er ist jedoch nicht gegen Beschädigungen gefeit, zumal er während des Produktionsprozesses der gleichen Behandlung ausgesetzt ist wie der Käselaib selbst. Das Baden in Lake (Salzbad) und das Auftragen einer Schutzschicht (Paraffin oder Kunststoff) kann erhebliche Beeinträchtigungen am Code verursachen. Durch das Aufblähen des Käselaibs ist außerdem ein Verzerren der Markierung möglich. Darüber hinaus wird im Produktionsprozess manche Beschädigung auch absichtlich verursacht. So kann es sein, dass der Kunde ein Durchlöchern der Markierung verlangt, um etwaige Feuchtigkeitsansammlungen zu vermeiden. So können unterschiedliche Ursachen zur Beschädigung des Codes führen, der dennoch sicher und zuverlässig gelesen werden muss. Viele am Markt gehandelte Lesegeräte versagen dann aber ihren Dienst oder liefern nicht tolerierbare Fehllesungen.
Dass man auch in dem seit Jahren weit verbreiteten Markt des Data-Matrix-Codes noch einige Leistungssteigerungen erzielen kann, das beweisen die starken Softwarepakete zum ID-Lesen IDQuick und IDMax, basierend auf der patentierten PatMax-Vision-Technologie von Cognex. Fein arbeitende ausgeklügelte Lesealgorithmen erzielen eine massive Leistungssteigerung in höchster Lesegeschwindigkeit und Lesezuverlässigkeit, erweitern die Anwendungsmöglichkeiten, und steigern die Systemrobustheit sowie -flexibilität.
Die in IDMax integrierte Fehlerkorrektur nach Reed-Soloman bietet eine hohe Datensicherheit. Durch diese Kompensationsmethode und weitere Algorithmen von Cognex kann man die sichere Rekonstruktion des Dateninhaltes selbst dann noch gewährleisten, wenn bis zu 60 % des Codes abgedeckt oder zerstört sind.
Neben den mobilen ID-Lesegeräten DataMan werden für die ID-Kontrolle in den Fertigungslinien auch die kompakten und vollkommen autark arbeitenden Vision-Systeme In-Sight 5410 eingesetzt. Als Vorteil erwies sich auch der einfache Umgang mit dieser Software und deren Einbindung in die Fertigungs- und Unternehmenskommunikation. Die Codes müssen in der Auslieferungs- und Verkaufsphase sicher gelesen werden. Deshalb erwiesen sich die Lesegeräte von großem Nutzen.
Die Implementierung der patentierten IDMax-Algorithmen gewährleisten heute, dass unscharfe, beschädigte und verzerrte Codes ohne Schwierigkeiten mit hundertprozentiger Sicherheit gelesen werden. Die Codes bieten die fälschungssichere ID-Lösung für Käselaibe in garantierter Frische, kurz oder auch lang gereift.
Cognex Germany, Karlsruhe www.cognex.com
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