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Ausländische Anbieter zeigen Flagge

EMO Hannover 2007 übertrifft Vorveranstaltung
Ausländische Anbieter zeigen Flagge

Zur EMO Hannover 2007 vom 17. bis 22. September haben sich 2 005 Aussteller aus 41 Ländern angemeldet. Sie belegen 176 283 m² Nettoausstellungsfläche. Das sind fast 10 Prozent mehr belegte Fläche als im Jahr 2005

„In die 30-jährige Geschichte der EMO Hannover wird 2007 als eine der größten Veranstaltungen eingehen“, resümierte Dr. Detlev Elsinghorst, Generalkommissar der EMO Hannover 2007, anlässlich des internationalen EMO-Presseforums Ende Juni bei Audi in Neckarsulm. Die diesjährige EMO Hannover werde die vergangene Veranstaltung an Größe, Vielfalt und Internationalität übertreffen, ist er sich sicher.

Rund 60 Prozent der Aussteller kommen aus dem Ausland. Insbesondere die asiatischen Hersteller zeigen massiv Flagge. Ihre Zahl ist um 20 Prozent gestiegen, die belegte Fläche sogar um 30 Prozent. Auch Osteuropa ist mit einem ansehnlichen Flächenzuwachs von 30 Prozent vertreten. Die größten Länderkontingente kommen aus Deutschland, Italien, Taiwan, der Schweiz und Japan.
Umfassender Technologievergleich geboten
„Die EMO Hannover zeigt das komplette internationale Technologieangebot für die industrielle Fertigung. In dieser Breite ist das weltweit einmalig“, erklärt Detlev Elsinghorst weiter. Über die verschiedenen Technologien hinweg und von der einfachen Maschine bis hin zur komplexen Fertigungsanlage können die Kunden Produkte, Lösungskompetenz und Innovationsfähigkeit der Anbieter vergleichen und für ihren Bedarf das Beste auswählen. „Besonders vor dem Hintergrund, dass Technologien zusammenwachsen und sich auch substituieren können, ist dieser Gesamtüberblick für jeden Anwender unverzichtbar“, so Elsinghorst.
Wichtigste internationale Technologieplattform
Innovation ist Trumpf auf der EMO. Sie ist die größte und wichtigste internationale Innovationsplattform für die Metallbearbeitung. Es gilt nach wie vor: Die meisten Neuheiten für die Produktion werden erstmals auf einer EMO vorgeführt. Daran arbeiten die Aussteller mit Hochdruck.
Themen wie Verfahrensintegration, Hochgeschwindigkeitsbearbeitung, Automatisierung, Bearbeitung neuer Werkstoffe, Miniaturisierung, um nur einige Stichworte zu nennen, bestimmen seit einigen Jahren Zerspanungs- und Umformtechnik. Hier wird auch in Zukunft weiter verbessert und optimiert werden.

Inspektions- Sensoren

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ISIS sentronics stellt in den Mittelpunkt des Messeauftritts auf der EMO die kontaktlos arbeitenden optischen Inspektions-Sensoren der Baureihe RayDex, mit denen dem Trend zur 100%-Kontrolle in der Produktion Rechnung getragen wird.
Mit den RayDex Sensoren lassen sich Produkte mit leicht unterschiedlichen Messmerkmalen vermessen. Durch die Tatsache, dass berührungslos gemessen wird, sind die Zustellgenauigkeiten oft nur im 1/10 mm Bereich, ohne die grundsätzliche Genauigkeit im sub-µm Bereich zu beeinflussen. Mit der entspannten Zustellgenauigkeit geht oft auch eine kurze Zustellzeit einher, ebenso hat RayDex mit bis zu 4.000 Messungen/Sek. sehr schnelle Aufnahmezeiten. Dies wirkt sich positiv auf die Taktzeiten aus, was ein entscheidendes Kriterium für die Kontrolle in der Produktion ist.
Die RayDex Sensoren können sowohl Freiformflächen als auch enge Innenräume von Präzisionsteilen während der Produktion berührungslos und hochpräzise vermessen. Eingespannt in eine Koordinatenmessmaschine kann der Sensor nicht nur sehr viel schneller als ein mechanischer Taststift messen, sondern auch weitere Aufgaben der 3D Metrologie übernehmen: Kleinste Mikrofehler oder Rauheiten sind genauso bestimmbar wie Schichtdicken von nichtmetallischen Beschichtungen. Wichtige Anwendungsfelder sind die Formvermessung bzw. Mikrofehlererkennung von Präzisionsbohrungen, wie z.B. Injektionsdüsen, da die Durchmesser der Messnadeln der RayDex Sensoren derzeit bis auf etwa 0,6 mm herstellbar sind.
Über den Messbereich von mehreren Millimetern werden Wiederholgenauigkeiten von bis zu 200 nm erreicht.
ISIS sentronics, Halle 5, Stand E73
QE 509

Absolute Längen- und Winkelmesssysteme

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Auf der EMO präsentiert Sony die neuen absoluten Längenmesssystem SR77/SR87 und das absolute Winkelmesssystem RU77 für CNC Werkzeugmaschinen. Diese neuen Messsysteme sind jetzt mit den absoluten seriellen Protokollen von Fanuc, Mitsubishi, Matsushita und Toshiba verfügbar. Diese Messsysteme arbeiten mit dem bewährten Magnescale Funktionsprinzip und sind deshalb extrem unempfindlich gegenüber Verschmutzungen wie Öl, Wasser und Staub. Dadurch lassen sich verschmutzungsbedingte Störungen des Messsystems, wie sie häufig bei optischen Systemen auftreten, eliminieren und damit Servicekosten senken. Aufgrund der hohen Auflösung von bis zu 0.01μm (SR77/87) bzw. 0,00001° (RU77) und einer Verfahrgeschwindigkeit von max. 200 m/min (SR77/78) bzw. max. 2000 U/min (RU77) eignen sie sich hervorragend für Anwendungen in hochgenauen und äußerst dynamischen CNC-Werkzeugmaschinen, die mit Linearmotoren bzw. Torquemotoren ausgestattet sind. Die Maßstäbe der neuen Serie SR77 sind bis zu einer Messlänge von 2040mm und die der Serie SR87 bis zu 3040mm erhältlich.
Des weiteren wird Sony sein neues Produkt aus dem Bereich Laserscale präsentieren. Der neueste „TAPE LASERSCALE“, bestehend aus einem goldbeschichteten Stahlmaßband und versehen mit einer Schutzschicht, bietet höchste Auflösungen von bis zu 1nm bei Messlängen von bis zu 30 Metern. Basierend auf der bewährten Sony Laserscale Technologie, zeichnet sich dieses Messsystem durch hervorragende Messgenauigkeit, hohe Flexibilität und einfache Handhabung aus. Dieses Messsystem eignet sich geradezu ideal zum Einsatz in Mess-, Prüf- und Inspektionsanwendungen sowie in der Halbleiter- und FPD Herstellung.
Sony Manufacturing Systems Europe, Halle 25, Stand G08
QE 506

Eine neue Philosophie des Rohrbiegens

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Freiformbiegen – eine neue Philosophie des Rohrbiegens erfordert eine intelligente, visionäre Weiterentwicklung der Rohrmess- und Rohr-Be- und Verarbeitungs-Software. TeZet hat das Problem gelöst. In TeZetCAD, der rohrspezifischen Software, die als „state of the art“ und unumstrittener Marktführer gilt, ist das Lasermessmodul für Freiform gebogene Rohre bereits integriert.
Es beginnt bei der Konstruktion, die Rohre aus Flächen konstruiert, die nicht auf einer traditionellen Mittellinie basieren. Diese theoretischen Freiformen müssen in die Software eingelesen und in Biegedaten konvertiert werden, um sie in eine Biegemaschine eingeben zu können und ein Freiform gebogenes Rohr zu produzieren. Und weil diese Rohre nichts mehr mit der traditionellen Rohrbiegerei zu tun haben, die aus Geraden und Bögen besteht, braucht es eine neue Philosophie.
Da bei Soll und Ist bekanntermaßen oftmals Welten auseinander driften, müssen in der Software nicht traditionelle Punkte, sondern ganze Bereiche zu einem wiederholbaren Korrekturschema geordnet werden., Erst wenn das Freiform gebogene Rohr auch zuverlässig wiederholbar nach nur 2 bis 3 Biegeversuchen passt, ist der Kreislauf geschlossen.
Weil ein Freiform gebogenes Rohr keine nachvollziehbaren fixen Radien und Längen hat, kann es auch nicht mehr in der traditionellen Weise taktil oder mit einer Infrarotsonde kontaktlos gemessen werden, sondern nur noch mit Laser. Mit der Laserauswertung beginnt die nächste innovativ-kreative Weiterentwicklung. Die bekanntermaßen viel zu vielen aufgenommenen Punkte – besser unter dem Begriff „Punktewolken“ bekannt – müssen aus ihrem Chaos in eine rohrgerechte Ordnung gebracht werden, die keinesfalls starr sein darf, sondern genauso flexibel und variantenreich wie die ineinander-auseinander fließenden Bögen eines Freiform gebogenen Rohres. Obwohl Chaos und Ordnung eher als Extreme gelten, werden sie in einem komplexen Rechenalgorithmus zu einem zufriedenstellenden Ergebnis gefügt. Ungewohnt schnell läuft parallel zum Messvorgang der Grafikaufbau des gemessenen Rohres aufgrund der in „real-time“ errechneten Rohrdaten und lässt das komplexe, höchst innovative Lasermessmodul in TeZetCAD für Freiformgebogene Rohre wie ein Kinderspiel aussehen.
TeZet Technik, Halle 14, Stand A54/C31
QE 510

Schneller zum großflächigen Werkstück

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EnhancedSurface-Milling ist ein neues 5-Achs-Fräsverfahren, mit dem sich gekrümmte Oberflächen wesentlich schneller und effektiver als beim herkömmlichen Zeilenfräsen mit einem Kugelfräser bearbeiten lassen. Das dafür entwickelte Programmiersystem ES-Mill setzt das Werkzeug stets in einem optimalen Anstellwinkel zur Werkstückoberfläche, so dass die Berührlinie dabei einem Ellipsenabschnitt entspricht. Der Anstellwinkel und damit der „Radius” der Berührlinie werden so berechnet, dass eine möglichst breite Zeile entsteht. ES-Mill erreicht dabei ein maximales Verhältnis von Zeilenbreite zum Werkzeugdurchmesser von 1/2. So kann ein Fräser mit 100 mm Durchmesser im optimalen Fall eine Fräszeilenbreite von 50 mm erzielen. Im Vergleich zum Fräsen mit einem fest angestellten torischen Fräser, der maximale Zeilenbreite von 2,5 mm erreicht, ist die Fräsbahn 20 Mal so breit. Gegenüber einem Kugelfräser mit maximale Zeilenbreite 0,5 mm fällt das Verhältnis noch drastischer aus: Es entspricht dem Faktor 100.
Da fällt es nicht ins Gewicht, dass beim EnhancedSurface-Milling die Verfahrgeschwindigkeiten nur bei etwa 20 Prozent der beim 3-Achsen-Hochgeschwindigkeitsfräsen erreichten Zeiten liegen. Denn insgesamt kann sich der Anwender für die mit ES-Mill bearbeitbaren Flächenbereiche 80 bis 90 Prozent der Bearbeitungszeit einsparen. Ein weiterer Vorteil: Durch die, gegenüber dem Einsatz von Kugelfräsern deutlich kleineren, notwendigen Drehzahlen und Vorschübe sind keine Hochfrequenzspindeln erforderlich. Mannlose Schichten und unbeaufsichtigter Maschinenbetrieb sind durch die reduzierten Bearbeitungszeiten nur noch in Ausnahmefällen notwendig.
AWTNE / Witte, Halle 4, Stand D76
QE 508

Sensorkompetenz
Auf der EMO präsentiert die Firma Balluff neben ihrer Sensorkompetenz auch Lösungen im Sensoreinsatz, so beispielsweise Möglichkeiten der Parametrierung und Diagnose von Sensoren über IO-Link, und hält zudem ein breites Spektrum an passendem Sensorzubehör im Angebot. Mit dem BOD 63M hat Balluff einen optischen Distanzsensor speziell für die Anwendungen in der Industrie konzipiert, die hohe Anforderungen an Reichweite und Genauigkeit mit einfacher und zuverlässiger Handhabung in Einklang bringen müssen. Das verwendete Lichtlaufzeitprinzip erlaubt in einem Abstand von bis zu 6000 mm, Objektentfernung und -position in hervorragend hoher Genauigkeit von 2 mm aufzulösen. Der Rotlicht-Laserstrahl, der über den gesamten Messbereich nahezu gleich groß bleibt, ermöglicht eine einfache und genaue Ausrichtung auch auf die größten Entfernungen.
Balluff bietet nun auch einen Auflaufschutz für Sensoren für nahezu alle Gehäusegrößen an. Der Auflaufschutz nimmt Berührungen bis zu 15mm Hub auf, ohne dass dabei der Sensor beschädigt wird. Das Objekt trifft dabei auf eine vorher aufgeschraubte Schutzkappe und schiebt dann den Sensor nach hinten zurück. Eine Beschädigung des Sensors bzw. der Spule ist damit ausgeschlossen. Ähnlich wie bei den bereits bewährten Klemmhaltern wird der Sensor im Auflaufschutz montiert und der Schaltabstand über das Gewinde justiert.
Unter dem Namen Globalprox verbirgt sich die neue Produktlinie an induktiven Sensoren von Balluff. Eine breite Palette an Standardsensoren, und dabei alles aus einer Hand. Ob M8, M12, M18 oder M30, ob Dreidraht oder auch Zweidraht – sämtliche Ausführungen, Baugrößen bilden den neuen weltweiten Balluff Standard.
Balluff, Halle 25, Stand F42
QE 512

100%-Prüfung in der Rohrleitungsfertigung mit TubeInspect

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Bereits seit mehreren Jahren ist AICON’s TubeInspect fest im Markt der optischen 3D Vermessung von Rohrleitungen etabliert. Dank kontinuierlicher Weiterentwicklung lässt sich das Messsystem nun auch zur 100%-Prüfung in der Serienfertigung einsetzen. Als einzige im Markt verfügbare Lösung ermöglicht TubeInspect dabei die Kontrolle verschiedener Leitungen aus mehreren Biegeeinheiten. Darüber hinaus verläuft die Prüfung bei Einsatz eines Roboters zum Einlegen der Leitung in die Messzelle vollkommen automatisiert.
TubeInspect misst Rohrgeometrien hochgenau, ermittelt die Rüst- und Korrekturdaten und überträgt diese an die Biegemaschinen. Der benötigte Zeitbedarf zur Prüfung einer Rohrleitung ist gering: Für eine kurze Benzinleitung liegen die Messergebnisse bereits nach drei Sekunden vor, die Kontrolle einer komplexen Bremsleitung mit mehr als 40 Biegepunkten lässt sich in weniger als 60 Sekunden durchführen. So ist TubeInspect in der Lage, kostenintensive mechanische Lehren vollständig zu ersetzen. TubeInspect integriert sich nahtlos in die Produktionsumgebung. Die Anbindung an das vorhandene Handlingsystem und an die eingesetzten Biegemaschinen lässt sich problemlos realisieren. Die Fernsteuerung des Systems ist über ein Trigger-Signal möglich. Daneben besteht die Option der kompletten Fernsteuerung inklusive Roboterauswahl, Weiterverarbeitung der erhaltenen Daten, Auswertung und SPC Prozesskontrolle.
AICON 3D Systems, Halle 5, Stand F53
QE 507

Schneidkanten optisch robust und genau messen

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Hersteller in der zerspanenden Industrie sind mehr und mehr mit der Forderung nach höherer Werkstückqualität bei steigender Produktivität konfrontiert. Die Umsetzung dieses Anspruchs kann nur mit neuen, innovativen und vor allem bedürfnisgerechten Konzepten in der Qualitätssicherung gelingen. Mit dem EdgeMaster bietet der 3D Spezialist Alicona der Branche ein neues System zur optischen Geometriemessung von Schneidkanten. Der EdgeMaster zur berührungslosen Schneidkantengeometriemessung von Wendeschneidplatten zählt zu jener Produktpalette aus dem Hause Alicona, die auf der Technologie der Fokus-Variation beruht und zur Qualitätssicherung mittels optischer Oberflächentechnik eingesetzt wird. Das neue System ist eine branchenspezifische Weiterentwicklung, das auf den Anforderungen im Bereich fertigungsintegriertes Messen und Prüfen in der Qualitätssicherung der zerspanenden Industrie beruht. Dazu zählt u.a. die hochgenaue optische Geometriemessung von Schneidkanten, die über Standzeit und Schnittgeschwindigkeit von z.B. Wendeschneidplatten entscheiden. Mit dem EdgeMaster gibt es erstmals ein optisches System, das auch die kritischen Parameter einer Schneidkante wie die Kantenverrundung und Schneidkantenwinkel mit maximaler Robustheit und höchster Auflösung misst. Vertikal erreicht das Messinstrument eine Auflösung von bis zu 10nm, Radien werden im Bereich von 3µm bis 150µm gemessen. Auch die Verschleißanalyse oder die Messung von Abweichungen der Formtoleranz zählen zu den Anwendungsmöglichkeiten des Systems.
Alicona, Halle 5, Stand G80
QE 511
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