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Cool bleiben im Chaos

Eine Redaktion – zwei Meinungen
Cool bleiben im Chaos

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Im Regen hilft ein Schirm. Und in der Krise die Fokussierung auf das, was gerade möglich ist Bild: 1STunnigART/stock.adobe.com
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Wie geht man mit Krisen am besten um? Selten haben sich wohl so viele Menschen gleichzeitig diese Frage gestellt wie in der aktuellen Pandemie. Die Redaktion von Quality Engineering hat dafür ganz eigene Strategien entwickelt.


Pst, am besten behalten Sie das jetzt für sich. Denn ich traue mich kaum zu sagen, dass ich kaum etwas zu meckern habe an der Situation, die dieser Covid-19 verursacht hat. Nur Anfang November war ich kurz mal sauer auf ihn, weil unser Nordsee-Urlaub nicht stattfinden konnte. Doch das hatte sich schnell wieder gelegt. Und nach dem Urlaub war ich sogar happy: Weil ich, die ich immer behauptet habe, mich nur weit weg von Zuhause erholen zu können, festgestellt habe, dass das ein Irrtum war. Ich habe nämlich entdeckt, dass es nicht nur im Business-Bereich Online-Events gibt. So konnte ich dank Covid-19 endlich an einem Baguette-Backkurs meines „Backgurus“ teilnehmen, einfach über Zoom. Die Vor-Ort-Termine bei ihm waren nämlich immer innerhalb von Minuten ausgebucht. Apropos Guru: Auch Yogakurse mache ich jetzt online, und zwar „on demand“. Und heute habe ich mich angemeldet für ein Gemüse-Anzucht- sowie für ein Gehölz-Schneide-Webinar.

Bild: Studioline Photography

Sabine Koll, Redaktion Quality Engineering, nutzt die Zeit für
private Weiterbildung


Wann kann ich auf ein Konzert gehen? Wann ist es wieder möglich, zu meinem Lieblings-Italiener zu gehen? Wie viele habe ich mir zu Beginn der zweiten Welle solche und ähnliche Fragen gestellt. Um festzustellen, dass es darauf derzeit keine Antworten gibt. Dann fiel mir zum Glück eine Lehre aus einer anderen Krise ein. Ich habe mir vor ein paar Jahren die Schulter gebrochen. Damals war nicht klar, wann und ob der Bruch komplett verheilen würde. Auch da gab es Fragen: Wann kann ich wieder beidhändig auf der Tastatur schreiben? Wann kann ich Sport treiben? Auch diese Fragen ließen sich nicht beantworten und sorgten nur für Frustration. Dann beschloss ich: Ich stelle keine Fragen mehr nach der Zukunft. Ich schaue nur noch von Tag zu Tag und mache das, was möglich ist – inklusive anstrengender Physiotherapie-Übungen. Mittlerweile kann ich meinen Arm voll nutzen. Und ich werde damit irgendwann beim Italiener wieder ein Glas Primitivo in die Höhe heben.

Bild: Tom Oettle

Markus Strehlitz,
Redaktion Quality Engineering, schaut nur von Tag zu Tag

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