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Das Problem vor dem Kunden entdecken

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Der Messtechnik-Spezialist Faro orientiert sich bei seinen Entwicklungen ausschließlich an den Bedürfnissen des Kunden. Das gilt auch für die neue Version der Software CAM2 Measure, die dem Anwender eine Lösung für das Punktewolken-Management bietet. Wir sprachen mit Ralf Drews, Managing Director Faro Europe, über Firmenphilosophie, Leitsätze und Zukunftspläne.

Herr Drews, die neue Version der Messtechnik-Software CAM2 Measure feiert hier in Stuttgart Premiere. Welche neue Funktionalität stellen Sie damit bereit?

Für uns geht der Trend hin zu Scan-Armen, die also nicht nur taktil messen, sondern auch Punktewolken generieren können. Diesem Trend sind wir gefolgt und bringen eine hauseigene Software auf den Markt, mit der diese Punktewolken bearbeitet werden können. Gleichzeitig erfüllen wir damit eine zentrale Forderung unserer Kunden.
Die Software-Produkte aus Ihrem Haus sind durch die Bank einfach zu bedienen. Sind Sie diesem Grundsatz auch bei dieser neuen Version treu geblieben?
Ganz bestimmt. Das beginnt bei der Aufnahme der Daten. Das Scannen gestaltet sich für den Anwender einfach und intuitiv, ein aufwendiges Training ist aus unserer Sicht nicht erforderlich. Der zweite Teil ist die Auswertung der Daten. Hier geht es darum, die Informationen aus der Punktewolke herauszuholen, die für die weitere Verarbeitung gebraucht werden. Auch hier haben wir darauf geachtet, alles einfach zu halten. Der Anwender soll das Gefühl entwickeln: Das habe ich schon mal gesehen, das kenne ich, da brauche ich eigentlich gar kein Handbuch.
Sind jetzt alle Kundenwünsche mit Software von Faro abgedeckt?
Etwa 85 Prozent aller Anforderungen decken wir mit Programmen aus der eigenen Entwicklung ab. Für die restlichen 15 Prozent bieten wir Software von anderen Herstellern an. Das machen wir bewusst so, weil sonst die Komplexität unserer Software immens zunehmen würde. Darunter würde wiederum die einfache Bedienbarkeit leiden. Unsere Philosophie an dieser Stelle lautet: Weniger ist mehr.
Faro will das Leben seiner Kunden vereinfachen. Wie spiegelt sich das in der täglichen Praxis in Ihrem Unternehmen wieder?
Einer meiner Glaubenssätze lautet: Der Kunde kommt an erster Stelle, dann erst folgt das Unternehmen Faro. Wir schauen nicht primär auf unseren Gewinn, auf Margenoptimierung und so weiter. Das sind wir nicht. Das ist aus unserer Sicht sehr kurzfristig gedacht. Wir haben stets den Kundennutzen im Auge, nur das bringt wirklich einen Mehrwert.
Das heißt, Sie verstehen sich als Innovationspartner des Kunden?
Ja, es geht immer darum, die Prozesse und Arbeitsabläufe beim Kunden so gut wie möglich zu verstehen. Aus dieser Prozessbeobachtung folgen schließlich die Rückschlüsse auf die Produktentwicklungen. Wir haben also nicht ein Stück Technik, für das wir eine Anwendung suchen. Wir beobachten vielmehr den Kunden bei der täglichen Arbeit und fragen uns dann: Was können wir tun, damit der Anwender schneller und einfacher zu seinen Messergebnissen kommt.
Was ist die zentrale Herausforderung an dieser Stelle?
Nicht so lange zu warten, bis der Kunde erkennt, dass er ein Problem hat. Unser Anspruch ist, das Problem vor dem Kunden zu entdecken. Das ist unsere Basis für Innovation. Wir schaffen quasi eine Lösung, ohne dass der Kunde danach gefragt hätte.
Herr Drews, was haben Sie sich für die nächsten zwei bis drei Jahre vorgenommen?
Wir wollen die Zusammenarbeit mit unseren Kunden weiter vertiefen. Wie das aussehen könnte, zeigt am besten ein Beispiel: Volvo hat sich konsequent das Thema Vereinfachung auf die Fahnen geschrieben, um die Produktivität zu steigern. Sie erfassen die Realität in ihren Werken mit unseren Laserscannern. Im Nachgang können die Mitarbeiter die Scans auf dem Bildschirm ansehen und damit arbeiten. Neue Ideen können ohne viel Aufwand am Rechner ausprobiert werden – und das in global arbeitenden Teams.
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