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„Die Aufgaben der Qualitätsabteilung ändern sich“

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Renaat Van Cauter Director Corporate Marketing Communications Nikon Metrology Bild: Nikon Metrology
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Welche Trends erkennen Sie in der Qualitätsprüfung?

Angesichts des rasanten Entwicklung zu Industrie 4.0 muss die Qualitätsprüfung Schritt halten. Mit dem Ziel der gesteigerten Wettbewerbsfähigkeit führt Industrie 4.0 effizientere Produktionsprozesse mit geprüfter Qualität von Anfang bis Ende ein. Damit ändern sich jedoch die Aufgaben der Qualitätsabteilung. Für die Anforderungen von Industrie 4.0 genügt es nicht mehr nur zu prüfen, ob ein Werkstück i.O. oder n.i.O. ist. Jetzt besteht der Ansporn für den Fertigungsprozess darin, konstant die richtige Qualität zu liefern.

Industrie 4.0 ist ein großes Thema. Welche Konsequenzen hat dies für die Qualitätsprüfung?

Vom Design bis zur Fertigung spielt die Qualitätsabteilung eine bedeutende Rolle. Sie benötigt schnelle und präzise Technologien, um den Systemstatus zu überwachen, dezentrale Entscheidungen zu treffen und Korrekturmaßnahmen durchzuführen. Ein Fertigungsprozess, der Qualität in jedem Schritt implementiert, wird unter dem Begriff „Qualität 4.0“ zusammengefasst. Kennzeichnend für ihn ist eine digitale Prüfung, die eine automatisierte, digitale Prozessregelung ermöglicht durch absolute Messungen im Teilekoordinatensystem für den direkten CAD-Vergleich. Weieteres Kennzeichen ist eine automatisierte Prüfung, die für eine verbesserte Prozessregelung durch die rechtzeitige, bedienerunabhängige Bereitstellung zuverlässiger Daten sorgt. Sowie eine vernetzte Prüfung, die die Rückverfolgbarkeit von Werkstücken und das Feedback zu vor- und nachgelagerten Fertigungsschritten verbessert.

Welches Highlight präsentiert Ihr Unternehmen auf der Messe in diesem Jahr?

Auf der Control 2018 werden wir das gesamte Nikon-Metrology-Produktportfolio vorstellen. Darüber hinaus präsentieren wir eine umfangreiche Auswahl an Lösungen für die automatisierte Qualitätsprüfung, die zeigen, wie wir die Anforderungen von Qualität 4.0 erfüllen. Früher war die röntgenbasierte CT – also Computertomografie – ein wertvolles Instrument, das überwiegend in der Fehleranalyse oder Defekterkennung zum Einsatz kam. Die jüngsten Fortschritte in der Entwicklung von Highflux-Röntgenröhren in Verbindung mit der automatisierten CT-Prüfung ermöglichen jedoch eine 100%ige Qualitätskontrolle der Produktionsmuster mit einer Genauigkeit im Mikrometerbereich und kurzen Zykluszeiten. Dadurch eröffnen sich Möglichkeiten für vielfältige Anwendungen in der Automatisierungstechnik. Das roboter-installierte Laser Radar ist zudem eine einzigartige Alternative zu den Nachteilen traditioneller Karosserie-Prüfverfahren. Dieses für die Fertigungsumgebung entwickelte System ermöglicht präzise Maßhaltigkeitsmessungen innerhalb des Fahrzeugkoordinatensystems und einen direkten Vergleich mit dem CAD-Modell, ohne eine Referenz zu benötigen. Dank der Menge und Qualität dieser Daten können Fertigungstechniker den Prozess besser steuern und Qualitätsziele konstant erfüllen. Das Laser Radar kann praktisch jede Oberfläche messen, einschließlich hochglänzende Rohkarosseriebleche und glänzend lackierte Oberflächen. Diese robuste Messfähigkeit macht das Laser Radar geeignet für die Messung von Karosserien, Blechteilen und die Spalt- und Bündigkeitsprüfung bei fertigen Fahrzeugen.

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