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Flexible Prüfungen noch schneller

Neuerungen am Prüfgerät Equator 300
Flexible Prüfungen noch schneller

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Die Bauteilprüfung in der Serienfertigung beschleunigt Renishaw mit einem Paket an neuen Funktionalitäten und Software-Features mithilfe des Prüfgeräts Equator 300.

Das Prüfgerät Equator von Renishaw wird vorwiegend in der Automobilindustrie zur schnellen und flexiblen Überprüfung von Serienteilen eingesetzt. Die Werkstückbeladung erfolgt manuell oder in vollautomatischen Zellen mit Zuführung über einen Roboter. Anwender können das Werkstück nun noch besser dort prüfen, wo es gefertigt wird: in der Werkstatt oder in der Fabrik, also unter härtesten Bedingungen.

Es stehen zwei Versionen des Equator zur Verfügung: Mit dem Equator 300 Intuo lassen sich schnelle Einzelpunktmessungen durchführen. Die leichte Struktur von Equator ermöglicht sehr kurze Prüfzeiten und eine hohe Wiederholgenauigkeit bei einfachen Tastpunktmessungen. Das Equator 300 Intuo-Kit enthält die zuverlässigen TP20 Module nach Industriestandard. Die Ausführung mit dem TP20-Messtaster eignet sich insbesondere für Inline-Prüfaufgaben, für die vorher starre Messvorrichtungen verwendet wurden. Der Vorteil der flexiblen Prüfung mit Equator liegt darin, dass die Teilegeometrie einfach anhand der Aufnahme zusätzlicher Datenpunkte berechnet werden kann und keine komplexen, kundenspezifischen Prüfgeräte notwendig sind.
Die Version Equator 300 Modus verwendet das aus der Koordinatenmesstechnik bekannte scannende Messtastersystem SP25M. Damit ermöglicht Equator 300 Modus ein kontinuierliches Scannen mit einer Geschwindigkeit bis 200 mm/s, um große Mengen an Daten zu sammeln, wenn zum Beispiel Informationen in Bezug auf die Merkmalsform benötigt werden.
Auch die Kalibrierung des Referenzwerkstücks, das beim Equator zum Einsatz kommt, wird nun vereinfacht, und zwar mit der neuen Funktion Feature Compare. Die Temperaturveränderungen in der Fertigung bewältigt Equator über das Mastering, also eine vergleichende Referenzierung. Referenzteile müssen keine teuren spezialangefertigten Teile sein; man kann einfach ein Fertigungsteil dazu verwenden. Dieses Referenzteil kann auf verschiedene Arten gemessen werden, wie zum Beispiel auf einem kalibrierten Koordinatenmessgerät in einer temperaturgeregelten Umgebung. Diese Messung ermittelt dann die Abweichung von den Sollvorgaben aus CAD-Zeichnungen. Über Feature Compare kann der Anwender nun einfach die Messdaten des Referenzteils nehmen und die Kompensationswerte für die jeweilige Merkmalsgröße, -position oder -ausrichtung eingeben.
Die vergleichende Referenzierung wird jetzt deutlich einfacher
Zudem vereinfacht die EZ-IO Software die Einrichtung automatisierter Fertigungszellen zur Konfiguration der Kommunikation zwischen den Equator-Systemen und der Zellensteuerung. So werden intelligente Funktionen wie das automatische Re-Mastering ermöglicht: Mithilfe eines Roboters oder eines Wechselsystems wird das Referenzteil geladen, wenn Equator einen Temperaturwechsel im Fertigungsbereich erfasst. Auch die Prozessüberwachungsanzeige ist jetzt in EZ-IO integriert: Sie bietet eine Tabelle, auf der die vorherigen Merkmalsmessungen angegeben sind, und eine einfache grafische Ansicht des Toleranzanteils für jedes Merkmal. Es ermöglicht außerdem die Verwaltung des Masterings – je nach Temperatur, Zeit oder Anzahl der gemessenen Teile. Die Darstellung der historischen Prüfdaten unterstützt die Steuerung des Fertigungsprozesses.
Prüfsoftware Intuo ermöglicht anhand eines Teils und einer technischen Zeichnung Prüfroutinen
Eine weitere Neuerung beim Equator ist die Prüfsoftware Intuo: Sie vereinfacht und automatisiert das Prüfen einer Vielzahl von Teilen und macht die Ergebnisse unabhängig von manuellen Prüfmittelsystemen. Dieses System ist außerdem eine Alternative zu manuellen Messmittel wie Messschiebern, -schrauben und Lehrdorne. Mit geringem Schulungsaufwand kann der Bediener mit Intuo einfach anhand eines Teils und einer technischen Zeichnung Prüfroutinen erstellen. Unter Verwendung der Merkmalerkennung nimmt der Programmierer mit dem Joystick Punkte am Bauteil auf, während die Software den Großteil der Arbeit ausführt und den Merkmalstyp und den Sollwert erkennt sowie einen möglichen Toleranzbereich vorschlägt. Das Programm kann einfach angepasst werden, um die Anzahl der erfassten Punkte zu ändern beziehungsweise sie gleichmäßig zu verteilen und die Sollwerte und Toleranzen der technischen Zeichnung anzupassen. Bediener wählen und führen dann einfach diese Programme in der Equator-Benutzer-Software Organiser aus. ■
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