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Jedem Klima gewachsen mit der richtigen Prüftechnik

Klimaprüfschränke und -kammern im Einsatz bei Wacker
Jedem Klima gewachsen mit der richtigen Prüftechnik

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Bei der Entwicklung und Optimierung von Rohstoffen und Rezepturen für die Bauindustrie verlässt sich Wacker Chemie auf erprobte und vielseitig einsetzbare Prüftechnik von Weisstechnik.

Fliesenkleber, Farben und Putze, Selbstverlaufsmassen, Wärmedämmverbundsysteme, Dichtungsschlämme, Klebstoffe sowie Bitumenanstriche – solche Produkte entwickelt Wacker für die Baubranche. Um die geforderten Produkteigenschaften sicher zu erzielen und in Versuchsreihen zu überprüfen, greifen acht Laborgruppen auf die Technik des Prüflabors in Burghausen zu. Diese besteht unter anderem aus insgesamt sechs Standard-Klimaprüfschränken und einem Spezialprüfschrank für größere Probenkörper von Weiss Technik. Darüber hinaus verfügt der Standort über ein komplettes Klimalabor von Weiss Technik. Darin können Anwendungen unter unterschiedlichsten klimatischen Bedingungen realitätsnah geprüft werden. So ist es beispielsweise möglich zu untersuchen, wie sich eine Bitumenmasse bei + 40 °C und 90 % Luftfeuchtigkeit in Dubai verarbeiten lässt oder ob bei derselben Masse Bruchstellen bei −20 °C in Moskau entstehen. Ein enormer Kostenvorteil, eine deutliche Zeiteinsparung und ein sicherer Weg, um zuverlässig vergleichbare Prüfergebnisse zu erzielen.

Service ist entscheidend für den zuverlässigen Betrieb

Wacker setzt gezielt auf Prüftechnik von Weiss Technik, weil diese einerseits die gewünschten klimatischen Bedingungen – in der Regel Temperatur und Feuchte – präzise erzielt. Andererseits arbeiten die Geräte und Kammern besonders zuverlässig und sind auch im Wartungsfall schnell wieder einsatzbereit. „Wir sind sehr zufrieden mit den Anlagen, der Service ist perfekt. Wenn einmal etwas ist, wissen die Techniker immer genau, was zu tun ist und setzen die Anlage schnell wieder instand“, sagt Michael Killermann, Anwendungstechniker bei Wacker.

Die eingesetzten Klimaprüfschränke WK3–180/40 realisieren Temperaturen von – 40 bis bis + 180 °C und eine relative Feuchte von 15 bis 98 %. Damit decken sie alle gängigen Prüfaufgaben bei Wacker ab, die im Bitumenbereich überwiegend im Bereich zwischen – 20 bis + 70 °C prüfen. Darüber hinaus ist am Standort ein Prüfschrank für große Probenkörper sowie seit neustem eine Frosttaukammer verfügbar. In den Prüfschränken werden einfache und mehrstufige Prüfungen über Zeiträume von einer Stunde bis hin zu vier Wochen und länger realisiert. Eine typische Prüfung ist das Anfahren und Halten verschiedener Temperaturen hintereinander, beispielsweise 0 °C, + 23 °C, – 5 °C und – 20 °C.

Im Bitumenbereich entwickelt Wacker im Kundenauftrag vornehmlich abdichtende Beschichtungen für Keller und Dach. Dazu wird die vorhandene Bitumenpaste mit Vinnapas R Dispersionspulver und anderen Zusatzstoffen so optimiert, dass die gewünschte Widerstandsfähigkeit im jeweiligen Einsatzgebiet beziehungsweise in der jeweiligen Klimazone sicher gewährleistet ist. Bei den Entwicklungen muss Wacker zahlreiche kundenseitige und baurechtlich Anforderungen einhalten. So sind bei Bitumenprodukten für öffentliche Gebäude beispielsweise 21 verschiedene Normen zu berücksichtigen. Daher ist es Wacker besonders wichtig, dass die geforderten Prüfwerte exakt eingehalten werden. Killermann: „Wir wollen unseren Kunden immer eine perfekte Lösung bieten. Dafür brauchen wir natürlich auch exakte Prüfergebnisse, die wir mit der Prüftechnik von Weiss Technik zuverlässig erzielen.“

Um die Prüftechnik der Laborgruppe in Burghausen bestmöglich auszulasten, bedarf es einer exakten Planung. Hierfür ist ein Mitarbeiter zuständig, der alle Prüfungen koordiniert und die Prüfanlagen so programmiert, dass sie zum gewünschten Zeitpunkt konditioniert bereitstehen. Da die Arbeitsplätze der Anwendungstechniker zum Teil weiter vom Prüflabor entfernt sind, können diese die Prüfungen über einen Remote-Zugang jederzeit am Rechner oder per Smartphone überwachen – auch am Wochenende. Das ist insbesondere bei längeren Versuchsreihen sehr komfortabel.

Die Entwicklung und Optimierung von Grundstoffen, Rezepturen und fertigen Mischungen in Klimaprüfschränken bietet viele Vorteile. Einerseits kann Wacker die Viskosität und das Aushärteverhalten testen und anpassen. Damit ermöglicht das Unternehmen seinen Kunden kürzere Bauphasen mit reduzierten Trockenzeiten und die Arbeit auch bei niedrigen Temperaturen. Andererseits leistet die Prüftechnik einen Beitrag zum Umweltschutz. Killermann: „Statt durch die Welt zu fliegen und ein Produkt in Moskau, Dubai und Hamburg zu testen, holen wir das Klima in den Prüfschränken einfach zu uns. Das ist schneller, zuverlässiger und schont die Umwelt.“ ■

Weiss Umwelttechnik GmbH
Greizer Straße 41–49
35447 Reiskirchen
Tel. +4906408840
www.weiss-technik.com


Der Autor

Janko Förster
Leiter Produktmanagement
Weiss Technik
www.weiss-technik.com

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