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„Messgeräte müssen flexibel sein“

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Stéphane Auclair Division Vice-President, Marketing & Product Management Creaform Bild: Creaform
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Welche Trends sehen Sie aktuell in der Qualitätssicherung?

Im Laufe der Jahre hat die globale Fertigungsindustrie immer komplexere Teile- und Baugruppenkonstruktionen entwickelt, die anspruchsvollere Fertigungsspezifikationen erfordern. Dies hat die Entwicklung von schnelleren, präziseren und immer flexibleren dimensionalen Messlösungen vorangetrieben. Folglich trat und tritt noch heute eine Verschiebung von Einzelpunkt-Kontaktmessgeräten hin zu berührungslosem 3D-Scannen auf. Das portable 3D-Scannen ermöglicht extrem schnelle Messungen komplexer Geometrien und kann fast überall in der Fabrik eingesetzt werden. Darüber hinaus bieten optische 3D-Scansysteme mit dynamischer Referenzierung ein Genauigkeitsniveau, das besser ist als bei herkömmlichen Kontaktmesslösungen, wenn sie in einer unkontrollierten Umgebung wie der Produktion eingesetzt werden. In jüngerer Zeit sehen wir eine verstärkte Nachfrage nach immer mehr dimensionalen Messungen innerhalb des Produktionszyklus. Dies treibt die Entwicklung von automatisierten Messlösungen voran.

Die smarte, vernetzte Produktion ist für die Anwender ein großes Thema. Welche Konsequenzen hat das für die QS?

Für QS-Systeme – Messgeräte, Analyse, Berichterstattung, SPC – bedeutet dies, dass sie mit den anderen Komponenten der Fertigungsökosysteme wie Produktion, Planung, Logistik vernetzt werden müssen, damit sich der gesamte Prozess in Echtzeit anpassen kann. Es bedeutet auch, dass eine größere Datenmenge und -qualität erforderlich ist, das heißt mehr Messungen und eine bessere Genauigkeit und Auflösung. Letztlich müssen Messgeräte flexibel und permissiver sein und Qualitätsdaten direkt in der Produktion liefern – unabhängig vom Betreiber.

Welches Highlight präsentiert Ihr Unternehmen auf der Messe in diesem Jahr?

Creaform stellt auf der Control die neue Cube-R CMM vor – eine neue Generation von schlüsselfertigen automatisierten Messlösungen für At-Line-Inspektionsanwendungen. Die neue 3D-Scanning-Messmaschine ist mit dem leistungsstarken Metrascan 3D Messtechnikscanner ausgestattet und kombiniert die Effizienz und Zuverlässigkeit der Robotisierung in einer automatisierten industriellen Messzelle. Die neue Technologie ist für die automatisierte Messung von Teilen zwischen 1 und 3 m ausgelegt und garantiert eine hohe Messgenauigkeit auch unter Produktionsbedingungen. Im Gegensatz zu herkömmlichen Systemen liefert sie sowohl die Messgeschwindigkeit als auch die volumetrische Genauigkeit und sorgt zusätzlich für signifikante Produktivitätssteigerungen. Sie bietet eine realistische und umfassende Alternative zu herkömmlichen Koordinatenmessgeräten.



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