SPS/IPC/DRIVES erstmals auf über 50.000 qm Ausstellungsfläche

Schwerpunktthema Industrielle BV

An diesem Logo erkennt der Besucher Aussteller der Industriellen Bildverarbeitung
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Auf über 50.000 m² in sechs Messehallen werden rund 880 Aussteller auf der SPS/IPC/DRIVES 2003 vom 25. – 27. November 2003 in Nürnberg die aktuellen Trends der elektrischen Automatisierungstechnik darstellen. Im vergangenen Jahr nahmen 22.938 Besucher am Branchentreff der Automatisierung teil.

Aussteller aus 22 Ländern (2002: 18 Länder) werden in den Messehallen vertreten sein. Die Anzahl internationaler Aussteller stieg deutlich an. 2002 waren es 89 Aussteller, die ihren Firmensitz im Ausland hatten. 2003 sind es 108 Aussteller. Die großen international tätigen Unternehmen, die in aller Regel ihre deutsche Niederlassung anmelden, sind in dieser Statistik nicht enthalten. Den deutlichsten Wachstum verzeichnen die Ausstellerbeteiligungen aus Österreich mit 46% (insgesamt nun 19 Firmen) und der Schweiz mit 25% (25 Aussteller). Ebenfalls stark vertreten sind Unternehmen aus Italien (12) und Großbritannien (11).

Sonderaktionen
Den Besucher erwarten in den Messehallen zahlreiche Sonderflächen und –aktionen. Durch die Struktur der kurzen Wege, die auch in den in diesem Jahr erstmals belegten Hallen 6, 7, 7A, 8, 9 und 10 beibehalten wird, hat der Besucher die Möglichkeit, seinen Messetag optimal zu strukturieren und die Zeit intensiv zu nutzen.
Auf den Messeforen finden im Laufe der drei Messetage zahlreiche Podiumsdiskussionen mit Expertenbeteiligung statt. ZVEI, VDI/VDE Gesellschaft Mess- und Automatisierungstechnik (GMA) und zahlreiche Redaktionen der Fachpresse veranstalten diese Diskussionsrunden. Das Themenspektrum reicht von Motion Control, über Plant Intelligence, intelligente bildverarbeitende Sensoren, Web-Architekturen bis hin zur funkgestützten Kommunikation.
Auf dem Forum werden die 10 nominierten Produkte für den Automation Award 2003 vorgestellt und der Deutsche Sensor-Applikationspreis 2003 verliehen. Beide Aktionen sind Initiativen des Konradin Verlages.
Industrielle Bildverarbeitung
Das Schwerpunktthema der diesjährigen SPS/IPC/DRIVES ist die industrielle Bildverarbeitung (IBV) und hier insbesondere die intelligenten Vision Sensoren. Unter IBV ist dabei die Bildverarbeitung als immer stärker wachsender integraler Bestandteil einer Automatisierungslösung zu verstehen. Um die Bedeutung dieser Technologie auch optisch herauszustellen und die in diesem Segment tätigen Aussteller zu kennzeichnen, wurde ein eigenes Logo entwickelt. Dem Besucher wird dieses Logo bei jedem Aussteller begegnen, der IBV im Angebot hat.
Somit kann sich der Besucher auf der SPS/IPC/DRIVES einen Marktüberblick über Lösungen und industrietaugliche Produkte für die Fabrikautomatisierung mit IBV verschaffen.
Der SPS/IPC/DRIVES Kongress steht am Dienstag, dem 25. November im Zeichen der Bildverarbeitung. Am Vormittag stehen sechs Vorträge unter der Session-Headline “Produzieren mit Visionen” auf dem Programm sowie ein Halbtages Tutorial mit dem Titel “Lösungsansätze für die Teileerkennung und Identifikation mit industrieller Bildverarbeitung.
Machine Vision Computer
Auf der SPS/IPC/DRIVES wird in diesem Jahr die Neuentwicklung der DSPC6000 VISION BOX der Strampe Systemelektronik vorgestellt. Bei dem Gerät handelt es sich um ein für Machine Vision Anwendungen optimierter Stand Alone Rechner. Intern arbeitet der schnellste Prozessor von Texas Instruments. Dieser ist für Bildverarbeitungsaufgaben optimiert, von der Architektur her ist das Gerät kein PC. Der Rechner wird eingeschaltet und ist sofort betriebsbereit. Neueste Digitalkameras nach IEEE 1394 oder Camera Link Standard werden unterstützt. In Richtung der Maschine stehen ergänzend zu Standard-Schnittstellen wie dig.I/O und Seriell ein Feldbus zur Verfügung. Unterstützt werden Profibus, CANopen, Interbus u.a. Der Rechner ist bzgl. der Feldbusanbindung sehr flexibel ausgelegt. Von der Anwendungsseite her kann das System für sämtliche Machine Vision Anwendungen eingesetzt werden und ist frei in „C“ programmierbar. Code aus anderen Rechnerwelten kann direkt übernommen werden.
Halle 8 / 8–607
Laser-Reflextaster
Wenglor sensoric hat einen neuartigen, hochauflösenden, analogen Reflextaster für Messaufgaben auf den Markt gebracht. Dieser arbeitet mit Laserlicht und Fotodiodenzeile und ist deswegen in Bezug auf Linearität und Temperaturdrift unübertroffen. Ebenfalls aufgrund der Verwendung einer Fotodiodenzeile ist die Ausgangsspannung nahezu unabhängig von der Helligkeit, Farbe oder Oberflächenbeschaffenheit des zu vermessenden Objektes. Und dies über den gesamten Messbereich. Selbst der Abstand von glänzenden, schwarz lackierten Flächen wird exakt gemessen. Unterschiedliche Materialien haben keinen Einfluss auf das Messergebnis. Zwei Typen sind zur Zeit lieferbar, mit einem Messbereich von 40 160 mm und von 50 – 350 mm. Mit einer Linearität von 0,2 % bzw 0,4 % wurden hier Hochleistungsmessgeräte entwickelt. Als Ausgang stehen ein Stromausgang 4 20 mA oder ein Spannungsausgang 0 10 Volt, eine RS-232 Schnittstelle sowie ein Fehlerausgang zur Verfügung. Alle Funktionen können sowohl über Teach-In als auch über RS-232 Schnittstelle eingestellt werden.
Halle 6 / 6–260
Deformationssensor
Die Stärke von Durchbiegung und Deformation in der Bewegung oder durch äußere dynamische Kräfte erfordert in vielen Anwendungsfällen bestimmte Steuermaßnahmen. Bei dem neuen Deformationssensor der GEMAC sind durch das faseroptische Messprinzip sowohl Sensor als auch Kabel metallfrei. Der Sensor eignet sich deshalb hervorragend für den Einsatz in stark gestörten Umgebungen (starke magnetische und elektrische Felder) und für Messungen an blitzgefährdeten Anlagen, wie zum Beispiel zur Messung der Blattdeformation bei Windkraftanlagen oder der Verformung von Stahlkonstruktionen und Brücken. Auf die Oberfläche eines Bauteils aufgebracht, misst der Sensor, ähnlich einem Dehnmessstreifen, die Dehnung an der Messstelle. Im Unterschied zu DMS ist die Applikation aufgrund einer formschlüssigen Zweipunkt-befestigung sehr einfach auszuführen. Der Sensor erfasst Verformungen im Bereich von 80µm auf 13mm Länge (entspricht 6000µstrains). Die elektronischen Schnittstellen sind wählbar (z.B. CAN). Der Aufbau des Sensors ermöglicht seinen Einsatz in allen Klimazonen.
Halle 6 / 6–444
LightPix AE10 – Ein intelligenter Bildverarbeitungs-Sensor
Matsushita erweitert sein umfangreiches Bildverarbeitungsangebot um einen intelligenten Vision-sensor „LightPix AE10“. Das modulare System besteht aus drei Komponenten: dem Sensorkopf, einer Bedieneinheit und einem 2“ Farbmonitor. Einmal konfiguriert, arbeitet der Sensorkopf autark. Monitor und Bedieneinheit können wieder entfernt werden. So lassen sich Kosten für Auswerte- und Bedieneinheit sparen.
Der „LightPix AE10“ bietet verschiedene Funktionen. Seine Farbkontrolle misst, anders als klassische Sensoren, nicht nur punktuell, sondern flächig. Montagekontrollen, Typerkennungen oder Sortieraufgaben sind nur einige möglichen Einsatzgebiete. Die integrierte Kantenkontrolle be-stimmt die Größe von Teilen und wertet deren Kantenübergänge aus. Damit erweitert sich die An-wendungsbereich um Positions- und Maßkontrollen.
Der Sensorkopf arbeitet mit einem CMOS-Farbsensor der neusten Generation. Jedes Pixel kann direkt die Farbe bestimmen und ist nicht auf vorgeschaltete Farbfilter angewiesen. Gängige CCD-Kameras sind nur helligkeitsempfindlich und benötigen rote, grüne und blaue Filter vor den Pixeln. Dadurch sinkt die Pixelauflösung um den Faktor 3 bis 4. Der Sensorkopf des LightPix hat dieses Problem nicht. Dank dieser neuen Technologie kann eine Auflösungen von 0,03mm pro Pixel er-reicht werden.
Die Konfiguration des Sensors ist dank der intuitiven Menüführung schnell abgeschlossen. Das zweizeilige LED-Display der Bedieneinheit zeigt alle Funktionen verständlich an. Mit nur wenigen Tasten werden die erforderlichen Einstellungen vorgenommen. Der Sensor erkennt per Teach-In automatisch das Prüfobjekt und optimiert damit seine Parameter.
Der kleine Farbmonitor zeigt zur einfacheren Einstellung das aktuelle Kamerabild. Auf ihm lassen sich alle Einstellungen anschaulich nachvollziehen. Projizierte Leuchtmarken kennzeichnen den Prüfbereich zusätzlich, so dass auch ohne Monitor gearbeitet werden kann.
Halle 7 / 7-440
Zwei innovative Bildverarbeitungssysteme
Das Einsatzspektrum moderner Bildverarbeitungssysteme wird immer breiter. Es umfasst heute die Anwesenheits-/Vollständigkeitskontrolle, Teilevermessung, Mustererkennung, die Lesung von Zeichen, Barcode, Data Matrix Code, die Druckqualitätskontrolle und die Farberkennung. Parallel dazu werden Bildverarbeitungssysteme in der Bauteilerückverfolgung zu Schlüsselkomponenten der Qualitätssicherung eingesetzt nicht nur in der Automobilindustrie. Leuze electronic zeigt in Nürnberg zwei innovative Bildverarbeitungssysteme – die visionFirebox und den visionReader.
Mit der standardisierten FireWire-Verbindung werden heute Kameras und PCs schnell und einfach miteinander verbunden. Auch das neue Leuze-Bildverarbeitungssystem visionFIREBOX nutzt dieses Plug-and-Play-fähige Bussystem. Die Basis dieses Bildverarbeitungssystems ist ein Industrie-PC, der über diese Schnittstelle zur Kommunikation mit digitalen FireWire-Kameras (IEEE 1394) verfügt. Kamera und PC werden über ein standardisiertes Kabel miteinander verbunden, der PC erkennt vollautomatisch die angeschlossene Kamera. Die Parametrierung der Kamera erfolgt per Mausklick vom PC aus. Für dieses FireWire Bildverarbeitungssystem stehen Monochrom- oder Farbkameras mit Auflösungen von 658 x 494 bis 1300 x 1030 Pixel zur Verfügung. An die visionFIREBOX können bis zu 3 Kameras angeschlossen werden. Die Prozesskommunikation erfolgt über digitale Ein-Ausgänge, Ethernet oder serielle Schnittstellen. Die Software ist optional über eine Remote-Software im Ethernet-Netzwerk oder über Modem fernwartbar. Bei der Fernwartung stehen alle Bildverarbeitungsfunktionen zur Verfügung, so dass die Parametrierung des Systems bei Produktwechseln ohne Service-Einsatz vor Ort erfolgen kann.
Die lückenlose Bauteilerückverfolgung boomt. Nicht nur die Zulieferer der Automobilindustrie fordern hierfür Systeme, die sich durch Lesesicherheit und Wirtschaftlichkeit auszeichnen. Die Codierung mit Laser, Inkjet und Nadelprägetechnik direkt auf den Bauteilen stellt dabei hohe Anforderungen an die Bildverarbeitung. Die neuen hochauflösenden 2D-Codeleser visionREADER 2300 eignen sich hervorragend für das Lesen von Data-Matrix-Codes auf direktmarkierten Teilen. Der visionREADER verfügt über einen Hochleistungs-Decoder, der mit einer Verarbeitungsgeschwindigkeit von 300 MIPS Codes wie Data-Matrix ECC 200 und PDF 417 liest. Mit nur 80 x 60 x 64 mm (BxHxT) ist der visionREADER 2300 äußerst kompakt. Für den flexiblen Einsatz in der Produktion steht das ergonomisch geformte Handlesegerät visionREADER 6300 mit der gleichen Lesequalität zur Verfügung. Über ein Windows Setup-Programm ist die schnelle Anpassung und komfortable Konfiguration an neue und modifizierte Aufgabenstellungen möglich.
Halle 6 / 6–451
Strampe QE 539
Wenglor QE 540
Gemac QE 541
Matsushita QE 542
Leuze QE 543
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