Europas führende Fachmesse für elektrische Automatisierung vom 27.11. – 29.11.2007 in Nürnberg

SPS/IPC/DRIVES

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43.891 Fachbesucher kamen im Jahr 2006 an drei Messetagen nach Nürnberg, um das umfassende Angebot der 1.203 Aussteller, davon 17% internationale Unternehmen, zu sehen und zu vergleichen. Der Anteil der internationalen Besucher lag 2006 bei 14,2 % (2005 bei 10,1 %) und ist damit deutlich angestiegen. Aus Österreich, der Schweiz, Italien und Tschechien kamen dabei die meisten der ausländischen Besucher.
National wie international kommen die Fachbesucher zu 19,4 % aus den Branchen Elektrische Antriebs- und Steuerungstechnik, zu 19,3 % aus der Elektrotechnik und 16,3 % aus dem Maschinenbau. Dabei sind insgesamt 70 % der Besucher in den Bereichen Konstruktion / Entwicklung, der Geschäftsleitung oder in der Produktion tätig und gehören damit den Zielgruppen an, die Unternehmen mit ihrer Teilnahme an der SPS/IPC/DRIVES erreichen wollen.
Immer mehr Neuigkeiten und Highlights werden anlässlich der SPS/IPC/DRIVES in Nürnberg gezeigt. Die Produzenten von Komponenten und Systemen der elektrischen Automatisierung richten ihre Entwicklungszyklen auf den Termin im November aus. Vom 27.11. – 29.11. werden 2007 wieder mehr als 1.200 Aussteller ihre Produkte zeigen. Die belegte Fläche steigt erstmals über 80.000 m² (2006: 77.500 m²), die sich auf zehn Messehallen verteilt. Erstmals genutzt werden in diesem Jahr die Hallen 2 und 4A. In Halle 2 wird besonders den Ausstellern aus dem Bereich „Elektrische Antriebstechnik und Motion Control“ weiteres Wachstum ermöglicht. Die neu erbaute Halle 4A schließt an das CCN Congress Center der NürnbergMesse an und ist so optimal an die vorhandene Infrastruktur angebunden.
Die Schwerpunktthemen der SPS/IPC/DRIVES 2007 und damit Themen, die innerhalb der Veranstaltung auf den kostenlosen Foren in den Messehallen oder im Kongress besonders berücksichtigt werden, sind Ethernet in der Automatisierung, Safety und Security in der Automatisierung und Motion Control. Dies sind Inhalte, die einen großen Bestandteil der täglichen Arbeit der Unternehmen in der Branche darstellen. Mit RFID und Wireless hat der Ausstellerbeirat Sonderthemen benannt, die in der elektrischen Automatisierung eine starke Beachtung erfahren, stetig weiterentwickelt werden und künftig eine besondere Rolle für die gesamte Industrie spielen werden.
Mit den Gemeinschaftsständen Wireless in Automation und LINUX in Automation wird es auch 2007 zwei Sonderschauen geben, auf denen Unternehmen ihre Lösungen speziell zu diesen Produktbereichen zeigen werden.
An der Gestaltung der Foren in den Messehallen und eigener Ausstellungsflächen sind die Verbände ZVEI (Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie e.V.), VDMA (Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e.V.) und AMA Fachverband für Sensorik e.V. beteiligt.
Die Weiterentwicklung der Messe ist das Anliegen des Ausstellerbeirats der SPS/IPC/DRIVES, in dem führende Unternehmen der Automatisierungsbranche repräsentiert sind. Vorsitzender des Ausschusses, der regelmäßig tagt, ist Wolfgang Tondasch, Geschäftsführer der Panasonic Electric Works Deutschland. Neue Mitglieder des Ausschusses sind Herr Markus Paschmann, Sick, Waldkirch, und Herr Bernhard Schmeing, ABB Stotz-Kontakt, Heidelberg.
Der Ausstellerbeirat übernimmt neben der Benennung der Schwerpunktthemen auch die wichtige Aufgabe der Prüfung und Zulassung der Nomenklaturinhalte und sichtet die Vorschläge für das Forenprogramm auf der Messe. Ein besonderes Anliegen des Gremiums ist es, den Arbeitscharakter der Veranstaltung zu erhalten. Die ausgeprägte fachliche Atmosphäre der SPS/IPC/DRIVES trägt klar dazu bei, dass jeder Kunde auf dieser Messe die Antwort auf seine konkreten Fragen zu den einzelnen Themengebieten erhält.
Eine ideale Plattform für den Austausch ist der SPS/IPC/DRIVES Kongress. Hier treffen sich Anwender und Forschung in Vorträgen und Tutorials. Der Kongress findet parallel zur Messe statt und war mit 478 Teilnehmern in 2006 die größte deutschsprachige Veranstaltung zu diesem Thema. 2007 ist erstmals auch ein englischsprachiger Zug geplant sowie eine Trendsession zum Thema I/O-Link.
Was findet der Qualitäter?
Wika Alexander Wiegand zeigt einen Temperatur-Kompaktfühler mit Atex- EEx-i-Zulassung. Das neue Kompaktthermometer TR30 besitzt eine Atex-Zulassung für Gase als Kategorie-1-Gerät, für Stäube als Kategorie-2-Gerät. Druck- und Temperaturmesstechnik sind von WIKA nun in gleichem Design lieferbar. Der Messbereich ist via Software frei programmierbar. Sonderausführungen für die Hydraulik sind bis 400 bar mit 4-facher Überdrucksicherheit einsetzbar. Als Prozessanschluss steht eine Vielzahl von Gewindeanschlüssen als Einschraubzapfen oder Klemmverschraubung, mit zylindrischem Gewinde oder NPT-Gewinde zur Verfügung. Für die Nahrungsmittel-, Biotechnologie-, und Pharmaindustrie stehen alle branchenüblichen Anschlüsse wie Nutüberwurfmutter, Aseptik-Verschraubung, Aseptik-Flansch, Clamp und Varivent zur Verfügung.
Halle 7A Stand 640
Am Stand von Cognex, Halle 4A Stand 202, sieht man den DataMan 100 – einen Winzling mit gewaltiger Leseleistung. In allen industriellen Branchen ist entlang der Wertschöpfungskette die kontrollierte Produktverfolgung von Bauteilen, Baugruppen, des Endproduktes, bis hin zur Distribution unerlässlich. Vor jedem Schritt der Wertschöpfung in der Fertigungskette aber auch in Wartung und Instandhaltung muss sicher gestellt werden, dass nur zulässige Bauteile verwendet werden. Nur die absolut sichere automatische Identifikation mittels verschiedener Codes ermöglicht eine vollständige Rückverfolgbarkeit von Produkten. Wichtig für alle Branchen wie beispielsweise Elektronik-, Elektrotechnik-, Automotive-, Ernährungs-, Pharma- und Verpackungsindustrie. Das stationäre Hochleistungs-ID-Lesegerät DataManTM 100 ist ein leistungsstarkes Codelesegeräte. In minimaler Abmessung von nur 42 x 22,1 x 55 mm – kleiner als ein Klapp-Handy – ist die komplette autark arbeitende ID-Systemtechnologie aus Kamera, Beleuchtung, Prozessor und Kommunikationseinrichtung integriert. Leistungsstarke Elektronik bietet hohe Lesegeschwindigkeit (60 Bilder/S) und effizient arbeitende Lesealgorithmen für 1D/2D Codes gewährleisten höchste Lesesicherheit. Die minimale Baugröße und Verstellvorrichtung sowie die Schutzklasse IP65 ermöglichen die einfache Integration selbst in beengten kleinen Anlagen. Das einstellbare Objektiv überdeckt einen Leseabstandsbereich von 25 bis 150 mm. Die integrierte LED Hellfeldbeleuchtung ist mit Belichtungssteuerung ausgestattet. Der autarke Codeleser verfügt über USB und RS-232E Schnittstelle. Dank der Positionierhilfe, Programmier- und Trigger-Taste, des Piepsers und der LED-Leseanzeige des DataMan 100 kann er ohne Verwendung eines PC in Betrieb genommen werden. Die Bediensoftware ermöglicht eine schnelle und einfache Anpassung der Parameter und das neue Decodierungswerkzeug IDQuickTM erschließt ultraschnelles Lesen der Codes. Das Modell 100X verfügt über die preisgekrönte IDMaxTM-Software für das Lesen der anspruchsvollen direkt auf dem Material angebrachten DPM-Codes. IDMax toleriert Verzerrungen, benötigt trotz hoher Lesesicherheit weniger Bildauflösung und beansprucht deutlich weniger Kontrast. Die DataMan 100 ID-Lesegeräte können zahlreiche 1D- und 2D-Codes wie UPC/EAN/JAN, Code 39, Code 128, Code 93, Interleaved 2 von 5, Data Matrix, QR-Code und microQR-Code lesen.
Baumer zeigt in Halle 7A Stand 502 den FHDK 04, seinen kleinsten optischen Sensor mit Hintergrundausblendung – IO-Link fähig – kleine kompakte Abmessung von 4x6x45mm – fixe Tastweite von 30 und 50mm – Unterdrückung gegenseitiger opt. Beeinflussung SpiderScan – Schnellstes Mess-Lichtgitter mit hoher Auflösung – Hohe Auflösung von 2,5 mm, mit Doppelabtastung 1,25mm – Max. Messfeld von 1,67 m – Robustes Metallgehäuse und Schutzklasse IP67 – Synchronisationseingang für bis zu 3 Systemen – Parametriersoftware SpiderView Optische Miniatursensoren der Serie 10 – Breite Auswahl an LED- und Lasersensoren – unterschiedliche Strahlformen (Punkt und Linie) – drei Strahl-Druchmesser (0,1, 2, 4 mm) – kleinstes Kunststofflichtleitergerät FVDK 10
Einen voll gekapselten 19-Zoll-Edelstahl-Industrie-PC für raue Produktionsumgebungen in der Lebensmittelindustrie hat noax Technology dabei. Die Besonderheit des 19-Zoll-Stand-Alone-Industrie-PCs im V2A-Edelstahlgehäuse ist die komplett geschlossene Hygienic Design Bauweise mit absolut glatter Oberfläche ohne Schmutzkanten nach Schutzgrad IP65. Damit lässt sich der Touch-IPC mit der Produktbezeichnung S19 Premium Line problemlos reinigen oder desinfizieren. Der neue 19-Zoll-Edelstahl-Rechner wartet mit weiteren Produkt-Innovationen auf: So zeichnet sich das Terminal durch ein geschliffenes V2A (1.4031) Edelstahlgehäuse mit absolut glatten Oberflächen aus. Optional ist auch V4A-Edelstahl erhältlich. In Halle 7 am Stand 105 kann man sich überzeugen, dass es durch die neuartige lebensmittelechte Kunststofffront beim S19 Premium-Line keinerlei Ritzen und Fugen mehr zwischen Gehäuse und Touch-Display gibt. Damit erfüllt der Rechner selbst strengste Hygieneanforderungen wie sie in der Lebensmittelproduktion vorherrschen. Aufgrund der komplett geschlossenen Bauweise ohne Lüftungsschlitze und Außenlüfter sind die IPCs vollständig spritzwassergeschützt und erreichen damit rundum die Schutzklasse IP65. Serienmäßig ist der Computer mit einem kontraststarken und sehr langlebigen 19-Zoll-Industrie-TFT-Display mit der Auflösung SXGA 1280 x 1024 ausgestattet, welches auch unter schlechtesten Bedingungen noch eine gute Ablesbarkeit garantiert. Und für eine einfache Bedienbarkeit sorgt das integrierte Resistiv-Analog-Touch-Panel mit gehärteter Kunststoffoberfläche. Bei permanentem Gebrauch unter chemischen Einflüssen können z.B. die Displays, je nach Säure oder Laugenart, mit verschiedenen berührungssensitiven Touch-Schutzfolien beklebt werden.
Aufbauend auf die Steuergeräte-Familie ESX arbeitet Sensor-Technik Wiedemann derzeit an der nächsten Generation, der ESX-3XL mit modernster 32Bit-Technologie. Wie die anderen Produkte aus der ESX-Reihe ist auch die ESX-3XL für extreme Umgebungsbedingungen in mobilen Arbeitsmaschinen konzipiert. Die Steuerung ESX-3XL kann über 124 software-konfigurierbare Ein-/Ausgänge verfügen. Durch das modulare Konzept der ESX-3XL können hiervon 72 Ein-/Ausgänge kundenspezifisch zusammengestellt und somit flexibel Varianten realisiert werden. Die Grundausstattung enthält neben 52 Ein-/Ausgängen schon vier CAN-Bus- und eine serielle Schnittstelle und das Modul-Konzept erlaubt die Erweiterbarkeit um weitere CAN-, serielle oder andere Kommunikationsschnittstellen wie Flexray, Ethernet usw. Das Prozessorsystem der ESX-3XL besteht aus dem Infineon-Microcontroller TC1796 mit bis zu 4MB RAM und 32MB Flash. Weiterhin sind bereits in der Grundausstattung eine Echtzeit-Uhr, ein Summer für akustische Signalausgabe, sowie vier LEDs zur optischen Signalisierung vorhanden. Ein autarker intelligenter Watchdog und ein durchgängiges Sicherheitskonzept erlauben den Einsatz auch in sicherheitsgerichteten Anwendungen nach SIL2. Wie die anderen ESX-Steuergeräte wird auch die ESX-3XL mit lizenzfreiem BIOS geliefert, welches eine schnelle und einfache Programmierung der Endanwendung erlaubt. Die Kundensoftware kann hierauf aufbauend in traditionellem C, in C++ oder CoDeSys erfolgen. Zu sehen in Halle 7 an Stand 169.
Hier stellt Sensortechnik Wiedemann auch seinen Drucktransmitter M01 aus. Er wurde speziell für den Einsatz in mobilen Arbeitsmaschinen und in Nutzfahrzeugen entwickelt. Als Messelement kommt eine Dünnschichtmesszelle zum Einsatz, so dass eine hohe Medienkompatibilität gewährleistet ist. Dies wird auch durch den Einsatz von hochwertigem Edelstahl für das Vorsatzteil, sowie das Gehäuse unterstrichen. Der Transmitter ist für Druckbereiche von 25bar bis 800bar, sowie mit den Ausgangssignalen 4–20mA, 0–20mA, 0–10V, 0–5V oder 0,5–4,5V (ratiometrisch) verfügbar. Um den M01 möglichst flexibel einsetzen zu können, kann der Anwender unter verschiedenen Druckanschlüssen und Steckern wählen. Durch die Kalibrierung des Transmitters über die Temperatur kann eine Gesamtgenauigkeit von 1% FS im kompensierten Bereich von 0..80°C erreicht werden.
Bei TWK-Elektronik, Halle 6 Stand 140, gibt es einen induktiven Taster für viele Fälle. Zum Messen von Toleranzen bei der Fertigung von Massenteilen, Verschiebungen von Maschinenbetten, Dehnungen von Werkstoffen und für viele andere Aufgaben werden induktive Taster eingesetzt. Das verwendete verschleißlose Sensorsystem zeichnet sich durch hohes Auflösungsvermögen, enge Linearitätstoleranzen und robuste Bauweise aus. Die Baureihe IW 150T ist für Messbereiche von 1 bis 15 mm lieferbar. Für die zahlreichen Einsatzfälle sind sie mit Stellfedern und Tastköpfen verschiedener Art ausgerüstet. Am Ausgang stehen weg- proportionale Spannungs- oder Stromsignale zur Verfügung. Digitale Anzeiger visualisieren den Messwert. Sie erfüllen gleichzeitig zusätzliche Funktionen wie Grenzwertüberwachung, Linearisierung, Skalierung und parallele Ausgaben an PC oder Steuerungen.
Panasonic bietet als einer der wenigen Herstellern ein geschlossenes Produktspektrum vom Vision-Sensor bis hin zu High-End-Systemen aus eigener Produktion. Für das PC-basierte-System P400 ist jetzt eine neue Software verfügbar, zu sehen in Halle 9 am Stand 321. Version 4.0 bietet viele neue Funktionen, die die Möglichkeiten des P400-Systems deutlich erweitern. So passen sich die neuen dynamischen Prüfbereiche automatisch der Form des Objektes an und erlauben damit, auch bei komplexen Formen, eine randgenaue Oberflächenkontrolle ohne zeitaufwändige Konfiguration. Kantenfinder sind für die Vermessung oder Lagekontrolle eine ständig genutzte Basisfunktion. Auch diese konnte nochmals verbessert werden. Der neue Kantenfinder arbeitet nicht nur schneller und genauer als der bisherige, sondern lässt sich auch, dank der vereinfachten grafischen Parametrierung, schneller einrichten. Die Benutzeroberfläche ist von Grund auf überarbeitet. Ziel war es, auch gelegentlichen Nutzern, ein Optimum an Übersichtlichkeit zu bieten. So können Menüpunkte individuell an die Wünsche des Anwenders angepasst werden. Und für einen schnellen Überblick über die Prüfergebnisse reicht ein Blick auf das Kamerabild. Hier lassen sich alle Messergebnisse direkt einblenden und den einzelnen Merkmalen zuordnen. Statistische Daten zur Produktionssteuerung werden in einer Excel-ähnlichen, übersichtlichen Tabellenansicht zusammengefasst. Die neue Software V4.0 läuft sowohl auf dem 19“-System P400 als auch auf dem Kompaktsystem P400S. Die PC-basierten Systeme werden komplett konfiguriert mit Hardware und Software geliefert. So sind alle Komponenten optimal aufeinander abgestimmt. Dennoch muss niemand auf die Individualität und Flexibilität eines PC-Systems verzichten. Über freie PCI-Steckplätze kann die Hardware des P400 selbst erweitert werden und über die ActiveX-Schnittstelle lassen sich Messwerte und Bilder übertragen oder Checker-Parameter verändern. Erstmals ist es mit Version 4.0 sogar möglich, komplett eigene Prüffunktion in das P400-System zu integrieren.
ELTROTEC stellt die neue Generation von Online-True-Color Farbsensoren unter dem Namen ColorCONTROL vor (Halle 7A Stand 416). Der Anwender hat hier die Vorteile, sowohl reine RGB- Farbwerte oder aber transformierte Lab- Farbwerte und die dazugehörigen Toleranzen, nebst den jeweiligen Intensitäten einzulernen und zu vergleichen. Dies ist besonders dort wichtig, wo nicht nur die Farbe, sondern auch die Helligkeit (dunkle Farben oder farblose Farben) verglichen werden sollen. Die Sensoren gibt es als Lichtleiter- und Reflexoptikvarianten mit Reichweiten von 2 – 1200 mm und Lichtfleckdurchmesser von 0,5 – 70 mm für großflächig integrierende Farbbeurteilung bis hin zur Farbkabeldetektion ab 0,5 mm Durchmesser. Bei den Reflex-Farbsensoren gibt es punktuelle Beleuchtungsoptiken oder aber großflächige Diffusoroptiken, die in verschiedenen Winkeln eine Oberfläche beleuchten. Der Vorteil ist hier, dass dadurch Glanzeffekte an Oberflächen verringert oder eliminiert werden können, was einfache Standardsensoren nicht können. Die Sensoren können, wie das menschliche Auge, mit dem True Color- Messprinzip Farbnuancen im Bereich =1 sicher erkennen. Ebenso gibt es eine Zweikanalversion. Hier kann ein Kanal als Referenz genutzt werden, während der zweite Kanal ständig einen Farbverlauf auf Abweichung beobachtet. Dieses ist speziell für Langzeitfarberkennung oder Farberkennung bei wechselnden Temperaturen von entscheidender Bedeutung, da für beide Kanäle die gleiche Lichtquelle benutzt wird. In der Familie gibt es 4, 31 und 250 Farbspeicher mit bis zu 25000 Farbvergleichen pro Sekunde. Digital, RS 232, USB und Profibus Schnittstellen geben die Auswertesignale zur Maschinensteuerung. Als Spezialversion ist eine Farbkameralösung mit aufgesetzten Lichtleitern entwickelt, um an Platinen in Prüfautomaten an bis zu 100 verschiedenen Stellen farbige LEDs oder Lampen auf ihre Funktion nach Farbe, Helligkeit und Wellenlänge zu qualifizieren. Je nach Sensortyp können die Farben über Teach-In eingelernt oder mit der Eltrotec Software ColorCONTROL parametriert werden. Speziell die Anwendungen von unbunten Farben, glänzenden Farbstrukturen, wie sie im Lack-, Leder-, Interieurbereich vorkommen oder auch von glänzenden Metallen lassen sich heute sicher, gegenüber einfachen RGB- Sensoren im Industrieprozess, erkennen.
Mit dem kompakten Schnittstellen-Gateway für die Hutschiene von Deutschmann Automation lassen sich Daten der seriellen Schnittstelle auf die Feldbusse und auf Industrial Ethernet umsetzen. Maschinen- und Anlagenbauer, Anwender und auch Hersteller sehen in Halle 6 Stand 409 eine Lösung für das Problem, schnell und kostengünstig Feldbus- oder Ethernetschnittstellen für elektro- oder automatisierungstechnische Komponenten zur Verfügung stellen zu müssen. Dem stehen Einarbeitungs- und Entwicklungszeiten, Lizenzgebühren, Entwicklungstools, Schulungen, Testequipment und die Feldbusvielfalt entgegen. In besonders kompakter Bauweise steht nun für die einfache Montage auf Hutschiene das Feldbus-Gateway Unigate CL zur Verfügung. Vorausgesetzt werden muss nur, dass die anzuschließende Komponente über eine serielle Schnittstelle verfügt. Das Gateway, welches die seriellen Schnittstellen RS-232, RS-485 und RS-422 on board hat, reicht die Daten wie ein Protokollkonverter zwischen zwei unterschiedlichen seriellen Schnittstellen transparent weiter. Möglich ist dabei die Punkt-zu-Punkt-Verbindung zwischen dem Gateway über die serielle Schnittstelle und einer Komponente oder auch ein Master-Slave-Aufbau bei entsprechendem Protokoll, z. B.
Modbus RTU-Master), mit der RS-485-Schnittstelle. Außerdem gibt es Varianten, welche Daten von serieller Schnittstelle auf CANopen, DeviceNET, Ethernet TCP/IP, MPI, LONWorks und auf Profibus umsetzen. Darüber hinaus gibt es Ausführungen die die neuen Industrial Ethernet Busse wie Powerlink, Profinet, Ethernet IP und Ethercat unterstützen. Alle Varianten haben die gleichen mechanischen Abmessungen und einen identischen Aufbau auf der seriellen Seite.
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