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Cloud-Software mit großen Vorteilen

Webbasierte Software für die FMEA
Vorteile für die Risikoanalyse durch Cloud-Software

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Um robuste Produkte auf höchstem Niveau, arbeitsteilig und effizient auf Basis von verfügbarem Unternehmenswissen zu entwickeln, bedarf es einer modernenwebbasierten Technologie Bild: AndSus/stock.adobe.com
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Viele Unternehmen führen ihre Risikoanalysen immer noch mit eigenständigen Tabellenkalkulationen und Desktop-Anwendungen durch. Das sorgt für Daten-Silos und erschwert die Zusammenarbeit. Mit einer webbasierte Software dagegen lassen sich Abläufe optimieren und komplexe Zusammenhänge schon im frühen Entwicklungsprozess erfassen.

Ziel der FMEA ist das konsequente, dauerhafte Beseitigen von Fehlern durch Erkennen der Fehlerursachen. Darüber hinaus bezweckt diese Methode die Einführung nachweislich wirksamer Maßnahmen sowie das Vermeiden von Wiederholungsfehlern bei neuen Produkten und Prozessen durch Nutzung der gewonnenen Erkenntnisse. Die präventive Fehlervermeidung ist immerwirtschaftlicher als die nachträgliche Fehlerbeseitigung.

Nicht zuletzt verspricht auch der disziplinübergreifende Wissensaustausch, die Steigerung des Qualitätsbewusstseins der Mitarbeiter und die geordnete sowie lückenlose Dokumentation der Fehler und Gegenmaßnahmen einen großen Mehrwert. Denken auf Systemebene ist erforderlich, auch um sich abzeichnende geopolitische und umweltrelevante Risiken und Bedrohungen zu untersuchen, die andernfalls nicht ausreichend ins Bewusstsein rücken könnten.

Gut durchgeführte Risikoanalysen erfordern Input und Feedback von mehreren Informationsquellen und Personen aus der gesamten Organisation. Dokumentenbasiertes, lokales Arbeiten, doppelte Datenführung, Datensilobildung und eine Mischung verschiedener Softwaretools, die nur über Schnittstellen zusammenarbeiten, sind hierbei nur einige der möglichen Fehlerquellen. Um robuste Produkte auf höchstem Niveau, arbeitsteilig und effizient auf Basis von verfügbarem Unternehmenswissen zu entwickeln, bedarf es einer modernen webbasierten Technologie.

Firmen müssen für transparente Lieferketten sorgen

Dennoch führen die meisten Organisationen ihre Risikoanalysen immer noch mit eigenständigen Tabellenkalkulationen und Desktop-Softwareanwendungen durch. Die hier entstehenden Daten-Silos verhindern eine Priorisierung der richtigen Investitionen in der Fehlervermeidung und machen eine Zusammenarbeit von Entwicklungsteam und -mitgliedern aus verschiedenen Funktionen und Bereichen unmöglich.

Mehr denn je müssen die Hersteller sicherstellen, dass sie in ihrer gesamten Lieferkette vollständige Transparenz für ihre eigene Einhaltung und die ihrer Zulieferer haben. Hinzu kommen neue Vorschriften und Standards, die Unternehmen bei ihren Entscheidungen mehr und mehr in die soziale Verantwortung zwingen. Die Berücksichtigung des gesamten Produktlebenszyklus ist hierbei unerlässlich.

Produktentwicklung im rasanten Tempo

Wir leben in einer verbraucherorientierten Welt und als solche bewegen sich Produktentwicklung und Innovation in einem rasanten Tempo. Um profitabel zu bleiben, müssen Hersteller in der Lage sein, mit dem Tempo Schritt zu halten. Da Unternehmen darum wetteifern, als erste mit einem neuen Konzept auf den Markt zu kommen, kann die Versuchung groß sein, bei der Qualität Kompromisse einzugehen.

Die Hersteller müssen jedoch streng sein und dürfen keine Abstriche machen. Eine schnelle Markteinführung bedeutet, dass Unternehmen in ihrem Innovationsmanagement strukturierter vorgehen müssen. Großartige Produktideen dürfen nicht dem Zufall überlassen oder Risiken ausgesetzt werden.

Zukunftsorientierte Ingenieure sind nicht mehr bereit, mit einer Software zu arbeiten, die dafür konzipiert ist, auf einem Desktop zu bleiben. Sie erwarten eine webbasierte Software, die deren Arbeitsabläufe optimiert und in der frühen Phase des Entwicklungsprozesses komplexe Zusammenhänge sowie Wechselwirkungen zueinander erfasst. Ein gemeinsames Systemverständnis, vernetzte Zusammenarbeit und transparente Entwicklungsprozesse stellen die Weichen für den Wandel zum digitalen Engineering. ■

Plato AG

Maria-Goeppert-Straße 15
23562 Lübeck
Tel. +4945193098617
www.plato.de


Die Autorin

Julia Meyer-Holderbaum

Marketing

Plato

www.plato.de


Mit der FMEA gegen das Virus

Die FMEA hilft auch, der aktuellen Corona-Krise zu begegnen.
Ein Beispiel dafür ist das Unternehmen Laird Technologies, das thermische und elektromagnetische Lösungen zum Schutz elektronischer Anwendungen entwickelt. Die Unternehmensführung hatte im Januar eine Covid-19-Task-Force gebildet und in ihren vier Werken nahe der chinesischen Südküste eine Vielzahl an Maßnahmen zum Schutz ihrer 3.400 Mitarbeiter und damit gegen die Verbreitung des Virus eingeleitet. Dabei waren sie sehr detailliert vorgegangen. Ihre Erfahrungen aus der Entwicklung hochkomplexer Elektronik- und Wireless-Produkte waren dabei hilfreich. Denn das Vorgehen zur Einschätzung der Risiken ist vergleichbar mit der von komplexen Produkten.

„In den Meetings ermitteln wir die Ursache äußerst präzise.
Das hat uns geholfen, Probleme mit dem Coronavirus vor anderen zu erkennen. Tatsächlich verwendeten wir auch die FMEA-Methode für die Fehlermöglichkeitsanalyse, um effektiv vorherzusagen, was schief gehen könnte. Das hat uns geholfen, sehr viele potenzielle Probleme zu identifizieren, die auf uns zukommen könnten“, sagt Sheetoh Waichong, Vizepräsident der Laird-Werke in Asien und darüber hinaus Leiter der Covid-19-Task-Force des Unternehmens.

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