10 Gigabyte an Messdaten dokumentieren Weltrekordfahrt von Kap zu Kap

Unter rauen Bedingungen

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In der Rekordzeit von 9 Tagen, 4 Stunden, 9 Minuten und 27 Sekunden hat der Mannheimer Rainer Zietlow in einem Volkswagen Touareg die gesamte Strecke von Südafrika bis zum Nordkap geschaft. An Bord des Autos sorgten Produkte von HBM Test and Measurement für eine sichere Datenerfassung.

Über 17 000 km, fast zehn Tage lang rund um die Uhr in Bewegung in einem Volkswagen Touareg, durch die unterschiedlichsten Klimazonen und Kulturen: Das waren die Rahmenbedingungen für die Weltrekordfahrt „ Cape to Cape 2.0“ von Rainer Zietlow und seinem Team. Gestartet am 11. September 2015 um 10 Uhr am Kap Agulhas in Südafrika mit dem Ziel Nordkap in Norwegen, durchquerten die Rekordsucher 21 Länder und mussten gerade an Grenzstationen immer wieder bangen, ob ihre Durchquerung zweier Kontinente in Rekordzeit klappen würde.

Zur genauen Untersuchung der mechanischen Belastungen des Fahrzeugs während einer solchen Fahrt wurde der Volkswagen Touareg mit Messtechnik von HBM ausgestattet. Kernstück war ein Datenrekorder vom Typ Somat XR, der kontinuierlich Temperatur- und Beschleunigungsdaten vom Fahrzeug erfasste, sowie die Daten von im Fahrzeug installierten Dehnungsmessstreifen von HBM, die an mehreren Punkten der Achse und der Räder installiert wurden. Durch diesen Messaufbau hatten die Techniker des Cape-to-Cape-Teams jederzeit vollen Zugriff auf Informationen zur Materialbeanspruchung und -belastung an kritischen Komponenten.
Hermetisch abgeschlossener Datenrekorder trotzt Wüstenstaub und Feuchtigkeit
Dem hermetisch abgeschlossenen Datenrekorder konnten auch Wüstenstaub, Feuchtigkeit oder andere externe Einflüsse nichts anhaben. Zurzeit werden die Daten mit der Analysesoftware Ncode-Glyphworks von HBM ausgewertet und für die weitere Optimierung des Fahrzeugs für zukünftige Weltrekordfahrten genutzt.
Insgesamt speicherte Somat XR während der Rekordfahrt 10 Gigabyte an Messdaten – und bewies als ultra-robustes Messsystem seine Widerstandskraft gegen extreme Hitze und Kälte, Staub, Vibrationen und „Schocks“ (etwa bei Schlaglöchern), die traditionellen messtechnischen Geräten sonst erheblich zusetzen können. ■
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