Rigibore nutzt CNC-Bildverarbeitungsmesssystem von Mitutoyo Schneller und wesentlich genauer - Quality Engineering

Rigibore nutzt CNC-Bildverarbeitungsmesssystem von Mitutoyo

Schneller und wesentlich genauer

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Bei der Herstellung seiner Bohrwerkzeuge kommt es bei Rigibore auf hohe Präzision an. Der Hersteller mit Sitz in Cornwall prüft deshalb die Maßhaltigkeit seiner Halter für die Hartmetalleinsätze zu 100 %. Das dauerte in der Vergangenheit sehr lange. Ein CNC-Bildverarbeitungsmesssystem von Mitutoyo verkürzt die Messzeiten deutlich.

Rigibore ist ein renommierter Hersteller von Präzisions-Bohrspindeln und hochmodernen Bohrvorrichtungen, die auf die spezifischen Anforderungen der Kunden maßgeschneidert werden. Die Bohrspindeln des britischen Unternehmens finden in aller Welt in den Sparten Automotive, Aerospace, Nautik, Landwirtschaft und Schwerindustrie Verwendung. Das Unternehmen arbeitet zudem eng mit vielen großen Werkzeugmaschinen-Herstellern zusammen.

Die Effizienz und Genauigkeit der Rigibore-Produkte fußen vor allem auf der hohen Herstellungspräzision, den modernen Produktionstechnologien sowie der strikten Qualitätssicherung. So wurde das Smartbore-System eigens darauf hin entwickelt, die Bohrränder eines feinen Bohrwerkzeugs manuell und im Mikrometerbereich zu bearbeiten – während es in der Maschinenspindel steckt. Active Edge gewährleistet das automatische Einhalten engster Toleranzen im Bohrdurchmesser, ganz ohne das Zutun eines Werkers.

Um stets zur Spitze in der Branche zu zählen, verfolgt Rigibore die Strategie des Kontinuierlichen Verbesserungsprozesses (KVP). Neben einer weiteren Erhöhung der Qualitätsstandards umfasst der KVP das Steigern der Effizienz. Jüngst hat eine Bewertung einer wichtigen und zeitaufwändigen Überprüfungsaufgabe ergeben, dass hier sowohl die Präzision verbessert als auch der Zeitaufwand gesenkt werden kann.

„Um die Maßhaltigkeit der Aufnahmen in unseren Haltern für die Hartmetalleinsätze der Kunden zu gewährleisten, haben unsere Mitarbeiter einen Einsatz in die Aufnahme eines jeden produzierten Halters eingesetzt und dann die Messung vorgenommen“, erläutert Greg Cocks, Engineering Director bei Rigibore. „Diese 100-Prozent-Prüfung stellte zwar die nötige Genauigkeit sicher, allerdings waren der Arbeits- und Zeitaufwand dafür enorm.

Das Unternehmen suchte eine Möglichkeit, diese Prüfung zu beschleunigen und obendrein die Genauigkeit nochmals zu verbessern. „Unser Mitutoyo Sales Engineer schlug uns den Einsatz eines schnellen, hochgenauen CNC-Bildverarbeitungsmesssystems vor“, erinnert sich Cocks. Im Hinblick auf die hohe Produktionszahl und die hohen Ansprüche an die Genauigkeit hielt Mitutoyo eine Demonstration mit einer Quick Vision Elf Pro, während der die Rigibore-Werkstücke vermessen wurden. Das Ergebnis war durchweg postiv.

Die Rigibore-Mitarbeiter in der Qualitätssicherung beladen den Messtisch heute einfach mit mehreren Haltern, rufen das Messprogramm auf und starten eine schnelle, vollautomatische CNC-Messroutine. Cock: „Nachdem die Aufnahmen nun mit äußerster Präzision gemessen werden, können wir für deren Maßhaltigkeit bürgen, ohne sie zuvor mit Hartmetalleinsätzen bestücken zu müssen.“

Durch die Schnelligkeit und die geringe Messunsicherheit des CNC-Bildverarbeitungsmessgeräts hat Rigibore laut Cocks seine beiden Projekt-Ziele erreicht: die Messzeiten deutlich zu verkürzen und noch dazu die Genauigkeit zu verbessern. „Da die Inspektion unmittelbar auf die Produktion folgt, sind wir nun in der Lage, schnell auf Schwankungen in den produktionsbedingten Parametern zu reagieren“, so Cock.

Das Mitutoyo Produktportfolio bietet eine breite Palette an hochwertigen 3D-CNC-Bildverarbeitungsmesssystemen – von leichten, platzsparenden Modellen mit herausragendem Kosten-Leistungs-Verhältnis bis hin zu Geräten mit Hochintensitäts-LED-Stroboskop-Beleuchtung für höchste Produktivität. Bei der Mitutoyo Quick Vision Elf Pro, die bei Rigibore zum Einsatz kommt, handelt es sich um ein modernes 3D-CNC-Bildverarbeitungsmesssystem mit einem Messbereich von X=250 mm, Y=200 mm und Z=200 mm. Es bietet eine Auflösung von 0,1 µm und eine Genauigkeit von 2,3 µm bei Messungen bis 100 mm. Neben seiner geringen Messunsicherheit trägt die hohe Verfahrgeschwindigkeit von 200 mm/s in allen Achsen zu der hohen Effizienz des Quick Vision Elf Pro bei. Ein programmierbares Ringlicht bürgt für Flexibilität in Beleuchtungsrichtung, -winkel und -intensität – unabhängig von der Neigung des Werkstücks. Auf diese Weise wird der maximale Kontrast erzielt – und damit die bestmögliche Auflösung und Genauigkeit.

Eine Feinjustierung für Winkel und Richtung sorgt stets für optimale Beleuchtung zur Messung. Der Winkel kann dabei zwischen 30 und 80 ° frei gewählt werden. Diese Beleuchtung ist sehr gut geeignet, um den Rand winkeliger Oberflächen oder enger Stufungen hervor zu heben. Sie lässt sich vorn, hinten, links und rechts unabhängig regeln.

Der motorische Vergrößerungswechsler (PPT) des Quick Vision Elf Pro bietet die Wahl zwischen drei verschiedenen Tubuslinsen unterschiedlicher Vergrößerung mit demselben Objektiv. Das Tauschen der Objektive bietet so eine große Bandbreite an möglichen Vergrößerungen – und damit eine große Vielfalt an Messmöglichkeiten. ■


Der Autor

Thomas Mendle

Sales & Marketing

Mitutoyo Europe

www.mitutoyo.eu


Webhinweis

Wie das Quick Vision Active, der leistungsstarke Nachfolger des Quick Vision Elf Pro, funktioniert, erklärt Mitutoyo in diesem Video: http://hier.pro/hJK0d

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