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3. PraxisFORUM Qualitätssicherung in der additiven Fertigung

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3. PraxisFORUM Qualitätssicherung in der additiven Fertigung

2. Juli 2020 | Fraunhofer-Institut IPA | Stuttgart

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Beate Günther-Hühn 0711/75 94 545
Tatjana Sellenthin 0711/75 94 520

 

2. Juli 2020
Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA, Stuttgart

Jetzt anmelden und Neues erfahren! Es wird die gesammte Prozesskette der additiven Fertigung abgedeckt: angefangen beim Qualitätsmanagement und rechlichen Aspekten über Normen und Standardisierungsbestrebungen bis hin zur Mess- und Prüftechnik einschließlich Mikroskopie und Computertomografie.

Vorabend-Warmup 1. Juli 2020, 17 Uhr
cirp GmbH   Römerstraße 8  71296 Heimsheim

Eingeläutet wird die Veranstaltung mit einem Vorabend-Warmup bei der cirp GmbH. Hier haben die Teilnehmer des Forums die Gelegenheit, cirp kennenzulernen, einen Dienstleister für additive Fertigung und Rapid Tooling. Mehr dazu erfahren Sie vor Ort in Heimsheim: cirp stellt sich bei einem lockeren Get-Together vor. Anschließend findet eine Führung durch die Fertigung in Kleingruppen statt. Bei einem Networking mit Fingerfood lassen wir den Abend dann gemeinsam ausklingen.

Eine Veranstaltung von:

 

 

Unterstützt durch:

 

1. Juli 2020
17:00 Vorabend-Workshop cirp GmbH, Heimsheim

2. Juli 2020

9.00 Uhr Begrüßung durch das Fraunhofer IPA und Quality Engineering

9.10 Uhr Keynote

Praxisbericht: Durch permanente Überwachung von Einflussgrößen zur robusten additiven Kleinserienfertigung von Kunststoffteilen
Thomas Lück, Leiter Vertrieb und Innovation, Cirp

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Die qualitativen Anforderungen an Genauigkeit, Oberfläche, optische Anmutung und mechanische Eigenschaften von additiv gefertigten Bauteilen sind massiv gestiegen. Diese Anforderungen lassen sich nur erfüllen, indem man die Prozesskette der additiven Fertigung versteht und beherrscht. Besonders der für Serienanwendungen prädestinierte SLS-Prozess reagiert auf Störgrößen sensibel. Ihn zu beherrschen, bedarf einer kontinuierlichen Überwachung von Prozessgrößen. Wir können zeigen, wie eigene Untersuchungen und Entwicklungen auf diesem Gebiet die Reproduzierbarkeit und die Liefertreue ganz deutlich verbessert haben.

Qualitätsmanagement und Recht


9.40 Uhr
Richtlinien und Normen in der additiven Fertigung – Relevanz und aktueller Stand
Oliver Refle, Abteilungsleiter, Fraunhofer IPA

 

 

10.00 Uhr
Qualitätssicherungsvereinbarungen in der additiven Fertigung
Dr. Andreas Leupold LL.M., Rechtsanwalt, Leupold Legal

 

 

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Qualitätssicherungsvereinbarungen müssen immer für das vom Vertragspartner anzuwendende additive Fertigungsverfahren, die Ausgangsmaterialien und die konkreten Produkte, die vom Vertragspartner hergestellt werden sollen, erstellt werden. Deshalb ist es keine gute Idee, dafür ein in der Schublade liegendes Vertragsmuster zu verwenden. Wer dies nicht beachtet, kann sich später Produkthaftungsansprüchen ausgesetzt sehen. Auftraggeber sollten daher nur Qualitätssicherungsvereinbarungen verwenden, deren Inhalte und Regelungen sie selbst bestimmt haben. Gefordert sind dabei auch besondere Kenntnisse der in der additiven Fertigung eingesetzten Prozesse und Materialien.

10.20 Uhr
Dienstleister mit Zertifizierung nach DIN SPEC 17071 – was heißt das, was bringt das?
Jonas Koch, Projektingenieur, Rosswag Engineering und Max Rehberger, Experte Additive Fertigung, TÜV Süd

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Mit der DIN SPEC 17071 steht ein Leitfaden zur Verfügung, der es erlaubt, auch in größeren Serien die Produktqualität sicherzustellen. TÜV SÜD Product Service zeigt, welche Vorteile dadurch für Anwender und Dienstleister resultieren, welche Möglichkeiten durch eine vereinheitlichte Vorgehensweise geschaffen werden und wie davon das gesamte Ökosystem davon profitiert. Die Rosswag GmbH aus Pfinztal profitiert durch die Zusammenarbeit mit dem TÜV SÜD auf Basis der DIN SPEC 17071 von einem ganzheitlichen Prozessleitfaden für die additive Fertigung, welcher klare Anforderungen an die Prozesskette beinhaltet und eine einheitliche Terminologie aufweist.

10.40 Uhr
Meet the Experts: Cirp, Leupold Legal, Rosswag Engineering und TÜV Süd

Guided Tour durch die Ausstellung

Networking beim Kaffee


Inline-Messtechnik


11.30 Uhr
Inline-Analyse im durchgängigen Qualitätssicherungsprozess für Pulverbettverfahren
Dr. Bernhard Wiedemann, Director Additive Manufacturing Process & Control, Zeiss

 

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Ein gleichmäßig fehlerfreies Pulverbett ist wesentlich für einen zuverlässigen 3D-Metalldruckprozess. Mit dem vor der Markteinführung befindlichen Inline-Prozessmodul Zeiss AM-Control lässt sich die Güte des Pulverbetts während des 3D-Druckverfahrens beobachten und analysieren. Um Probleme wie Rillen oder Erhebungen im Pulver zu detektieren, werden Höhenkarten erstellt und Auffälligkeiten automatisch erkannt, klassifiziert und markiert. Wird die Auswertung als Feedback an den 3D-Drucker gekoppelt, kann der Gutteile-Anteil sowie die Reproduzierbarkeit erhöht werden.

11.50 Uhr
In-situ Prozessüberwachung in der additiven Fertigung von Metallen

Dr. Christiane Maierhofer, Leiterin des Fachbereichs 8.7 Thermografische Verfahren, Bundesanstalt für Materialforschung und –prüfung (BAM)

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Für die Prozessüberwachung angebotene Sensormesssysteme ermöglichen es bisher noch nicht, Defekte und Inhomogenitäten direkt oder indirekt nachzuweisen. Das Projekt Prozessmonitoring in der Additiven Fertigung (Promo-AM) der BAM im Themenfeld Material hat daher das Ziel, Verfahren der Spektroskopie und zerstörungsfreien Prüfung zur Insitu-Bewertung der Bauteilqualität in laser- oder lichtbogenbasierten AM-Prozessen zu entwickeln. Dies beinhaltet neben Verfahren der Thermografie die optische Tomografie, die Emissionsspektroskopie, die Partikelemissionsspektroskope, die Wirbelstromprüfung und radiometrische Verfahren.

12.10 Uhr
Meet the Experts: Zeiss, BAM

Besuch der Ausstellung

Networking beim Business Lunch


Automatisierte Qualitätssicherung


13.30 Uhr
Blick aus der Anwendersicht: Automation in der Qualitätssicherung bei Protiq
Artjom Dsuban, Quality Manager, Protiq

 

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Der erfolgreiche Einsatz additiver Fertigungsverfahren setzt die Beachtung zahlreicher Prozesseinflussgrößen voraus. Neben diesen Basisanforderungen gilt es ein, eine unberechenbare Variable zu berücksichtigen: die individuelle Bestellung des Kunden. Es ist notwendig, Pionierarbeit zu leisten, um dem Kunden von Beginn an ein Feingefühl für die großen Vorteile der additiven Fertigung und den daraus resultierenden konstruktiven Freiheitsgraden zu vermitteln. Auf dieser Grundlage hat der Kunde die Möglichkeit, neuartige Konzepte zu entwickeln sowie ein neuartiges Qualitätsverständnis abzuleiten. Die Kombination aus dem Beachten der Prozesseinflussgrößen und der an die additive Fertigung angepasste Bestellung des Kunden bilden eine ideale Basis für qualitativ hochwertige Enderzeugnisse.

13.50 Uhr
Netzwerk AM-Quality – automatisierte Qualitätssicherung entlang der AM-Prozesskette vom Pulver bis zum Bauteil
Dr. Olaf Günnewig, Leiter Business Development, Diondo

 

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Die Vorhersage von Versagensmechanismen, die konstante Qualität des Ausgangsmaterials und der Bauteile sowie die Implementierung verbesserter Prüfverfahren, sei es als Insitu-Prozess innerhalb der Additive-Manufacturing-Anlage oder an den gefertigten Komponenten, sind Herausforderungen, denen sich die Anwender der metallischen additiven Fertigung stellen müssen. Diese Fragestellungen adressiert das öffentlich geförderte Netzwerks „AM-Quality“, bei dem Diondo als Hersteller industrieller Computertomographen Gründungsmitglied ist. Ziel ist es, richtungsweisende Ansätze zur Realisierung der Zulassung von AM-Serienprozessen zu liefern.

14.10 Uhr
Automatisierte Computertomographie – Fast Qualifier für schnelle Inspektion und Messung komplexer Werkstücke
Tristan Schubert, Leiter Vertrieb CT, Werth Messtechnik

 

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Durch die geometrische Komplexität moderner Werkstücke aus additiver Fertigung kommen klassische Prüfmethoden wie Sichtprüfungen und Lehren, aber auch etablierte Multisensor-Koordinatenmessgeräte an ihre Grenzen. Die Anzahl der Produktneuentwicklungen steigt bei gleichzeitig reduzierter Losgröße. Dies macht es schwierig, ein passendes und gleichzeitig wirtschaftliches Messmittel zu finden. Ein Koordinatenmessgerät mit Computertomografiesensor kann Werkstücke unabhängig von der Geometrie vollständig messen und inspizieren. So können schnelle Erstbemusterungen, prozessbegleitende Messungen bis hin zur 100 % Inline-Messung, zerstörungsfrei und bedienerunabhängig mit einem Messgerät durchgeführt werden – und dies hochautomatisiert.

14.30 Uhr
Qualitätssicherung und Typenerkennung durch optische Messtechnik
Dr. Daniel Carl, stellv. Institutsleiter, Fraunhofer IPM

 

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Die Prüfung auf Maßhaltigkeit und Oberflächendefekte auf der gesamten Oberfläche für unterschiedliche Bauteile ist bisher nur mit sehr aufwändigem Handling möglich. Das Fraunhofer IPM geht dafür einen neuen Weg: Die Systeme F-360° und Inspect-360° prüfen die gesamte Bauteiloberfläche im freien Fall – ganz ohne Handling und mit einer simultanen Bildaufnahme von allen Seiten. In einem ersten Schritt wird der Bauteiltyp erkannt, dafür müssen lediglich alle infrage kommenden Bauteile als CAD hinterlegt sein. Die Objekte werden anschließend auf Oberflächenfehler, Geometrieabweichungen, Restverschmutzungen oder passende Beschichtungseigenschaften geprüft. Die Inspektion im Sekundentakt ermöglicht die Qualitätskontrolle aller produzierten Bauteile.

14.50 Uhr
Meet the Experts: Protiq, Diondo, Werth Messtechnik, Fraunhofer IPM, Fraunhofer IPA, Plasmo

Besuch der Ausstellung

Networking beim Kaffee


Machine Learning/KI


15.30 Uhr
KI in der additiven Fertigung: Defekterkennung, Qualitätsprognose und Parameteroptimierung
Ira Effenberger, Gruppenleiterin Abteilung Bild- und Signalverarbeitung, Fraunhofer IPA

 

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Mit Hilfe von zusätzlichen Sensordaten, die im additiven Fertigungsprozess aufgenommen werden, und mit der Erfassung der zugehörigen Prozessparameter wird eine Datenbasis erzeugt, die für die Modellbildung auf Basis von maschinellen Lernverfahren herangezogen werden kann. Maschinelles Lernen (ML) wird beispielsweise für die Qualitätskontrolle verwendet, um schon während des Bauprozesses Defekte und Fehler frühzeitig zu erkennen. Zukünftig ermöglicht ML auf Basis von Sensordaten und Prozessparametern ein korrektives Eingreifen in den additiven Fertigungsprozess und somit werden Anwendungen von der Parameteroptimierung bis hin zur automatisierten Prozessregelung realisierbar.

15.50 Uhr
Maschinelles Lernen bei der optischen Qualitätskontrolle von additiven Fertigungsverfahren
Dr. Thomas Grünberger, CTO, Plasmo

 

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Für additive Verfahren wie PBF (Powder Bed Fusion) oder DED (Direct Energy Deposition) existieren optische Technologien zur Qualitätskontrolle. Die anfallenden hohen Datenmengen erfordern automatisierte Verfahren zum Auffinden von Auffälligkeiten. Der Vortrag zeigt anhand von Beispielen überwachte und unüberwachte Ansätze des maschinellen Lernens.

16.10 Uhr
Abschließende Diskussion und Verabschiedung

 

 

Auch für die Veranstaltung 2019 hatten wir
wieder ein spannendes Vortragsprogramm.
Informationen zu den Partnerfirmen und zu den
Vorträgen finden Sie zum Nachlesen in unserem
Tagungsreader.

Tagungsreader anzeigen

 

 

 

 

Anmeldung zum 3. PraxisFORUM Qualitätssicherung in der additiven Fertigung am 1. Juli 2020 bei und mit dem Fraunhofer IPA in Stuttgart .

Eine Anmeldebestätigung erhalten Sie per E-Mail nach erfolgreicher Registrierung. Bei Rückfragen steht Ihnen Beate Günther-Hühn (beate.guenther-huehn@konradin.de, Tel: 0711/75 94 545) gerne zur Verfügung.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Übernachtungsmöglichkeiten:

Hotels in der Nähe

 

FORUM Qualitätssicherung bei additiven Verfahren

Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung
Nobelstraße 12
70569 Stuttgart

 

Vorabendveranstaltung (Werksführung)

cirp GmbH
Römerstr. 8D-71296 Heimsheim

 

 

 

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