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100-Prozent-Kontrolle von Spritzgussteilen

Thermografie
100-Prozent-Kontrolle von Spritzgussteilen

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Ein Inline-Thermografie-System, das die Qualität von Bauteilen in der Spritzgussproduktion überwacht, und eine neue Generation von Laserscannern stellt Micro-Epsilon auf der Control vor.

Das Inline-Thermografie-System Moldcontrol überwacht die Qualität von Bauteilen in der Spritzgussproduktion. Fehler der gespritzten Kunststoffteile können zu 100 % erkannt werden, was einen schnelleren, stabileren und kostenoptimierten Produktionsprozess ermöglicht. Das System besteht aus einer kleinen, schnellen und flexiblen Industrie-Wärmebildkamera mit Miniatur-PC und branchenspezifischer Auswertesoftware. Im Vergleich zur visuellen Bildverarbeitung kommt es zu keinerlei Kontrastproblemen bei schwarzen und dunkelgrauen Prüflingen. Die Kamera erfasst das komplette Bauteil und begutachtet es nach vorab definierten Parametern. Während des Herstellungsprozesses präsentiert ein Handling-System das Bauteil der Kamera, die von einer oder mehreren Seiten ein Infrarot-Bild aufnimmt. Danach erfolgt auf Basis definierter Referenzwerte eine Gut-/Schlecht-Teil Auswahl.

Das Ergebnis ist eine zuverlässige 100-Prozent-Kontrolle mit der Möglichkeit, auf Basis der gemessenen Werte die Produktion schneller anzufahren, Qualitätsschwankungen frühzeitig zu erkennen und die Werkzeugtemperatur optimal einzustellen. Detektiert werden Temperaturabweichungen in der Extrusion, des Werkzeugs oder einzelner Kühlkreisläufe, zu geringer oder schwankender Nachdruck sowie Fehler, die mittels visueller Prüfung nicht erkannt werden, zum Beispiel unvollständig ausgespritzte Bauteile.
Messungen von Mini-Objekten mit sehr hoher Auflösung
Die Laser-Scanner von Micro-Epsilons Produktfamilie Scancontrol werden in vielen Anwendungsgebieten über alle Branchen hinweg eingesetzt. Neu im Progamm ist der Scancontrol 29xx-10/BL, mit dem Messungen von kleinsten Objekten mit sehr hoher Auflösung möglich sind. Der Scanner ist mit einer blau-violetten Laserdiode ausgestattet und projiziert eine Laserlinie mit nur 10 mm Länge bei einer Profilauflösung von 1280 Punkten auf das Messobjekt. Daraus ergibt sich ein Punktabstand von nur 7,8 µm, wodurch dieser Laser-Profil-Scanner mehr als doppelt so hoch auflöst wie die bisherigen Laserscanner mit 25 mm Messbereich.
Im Vergleich zum roten Laser lässt sich die blaue Laserlinie wesentlich schärfer abbilden. Das Licht dringt nicht in das Messobjekt ein und weist eine deutlich bessere Stabilität auf. Dadurch können glühende, aber auch organische Objekte zuverlässiger vermessen werden.
Anwendung findet der neue Laser-Profil-Scanner überall dort, wo sehr hohe Präzision und Auflösung gefragt sind – wie in der Feinmechanik, im Elektronikbereich, in der Medizin oder der Fertigung von Präzisionsteilen. Beispielsweise kommt der Scanner bei der Herstellung von Tablets oder Smartphones zum Einsatz, wenn es darum geht, die Lage der Logos auf den Rückseiten zu überprüfen, die bündig zum Gehäuse sein müssen.
Bei der Produktion von USB-Steckern wird er ebenfalls verwendet. Hier muss das Spaltmaß exakt bestimmt werden, damit sich der Stecker problemlos in die Buchse einpasst. Es kommt zum einen auf die Gesamtweite des Steckers an, zum andern auf die relative Lage der „Zunge“ zu den Außenflanken. Weil es sich um Massenprodukte handelt, sind Prüfintervalle 0,1 s vorgegeben, die mit dem Scancontrol 29xx-10/BL realisiert werden. Fehlerhafte Teile werden per NIO-Signal ausgeschleust, entsorgt oder aufbereitet.
Micro-Epsilon, Halle 1, Stand 1304

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