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Die Fertigung korrigiert sich selbst

Messe Control
Die Fertigung korrigiert sich selbst

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Auf der Control demonstriert der Messtechnik-Spezialist Mahr die Qualitätssicherung für die Fabrik der Zukunft: Messgeräte werden von einem Roboter beladen. Sie messen automatisch und steuern in einem geschlossenen Kreislauf die Bearbeitungsmaschinen. Und natürlich werden alle Messdaten vernetzt weitergeben und dokumentiert.

Die Vision von der Industrie 4.0 setzt auf flexible, automatisierte und vernetzte Maschinen in der Fertigung. Mahr bietet dafür die passenden Antworten für die Qualitätssicherung. Die Messung von Nockenwellen auf dem Wellenmesssystem MarShaft SCOPE 750 plus mit einer Werkstückbeladung per Roboter zeigt beispielhaft, wie Messungen innerhalb der Fertigungslinie erfolgen.

Jedes Jahr werden mehr als 100 Mio. Nockenwellen weltweit produziert. Dabei steigen die Anforderungen an die Präzision in der Herstellung. Mit hochgenauen Messungen in der Produktion lässt sich die Qualität steigern. Eine weitere Möglichkeit ist, die Zahl der überprüften Werkstücke zu steigern. Dafür bietet der Applikationsspezialist Mahr zwei unterschiedliche Messlösungen, mit denen sich die Qualitätssicherung beschleunigen lässt. Gemessen werden Standard-Nockenwellen, Doppelnocken und Tripoden. Außerdem lassen sich konkave und konvexe Nockenformen gleichermaßen prüfen.
Der Formmessplatz MarForm MMQ 400–2 wertet vollautomatisch die Form- und Lagetoleranzen sowie die Nockenform aus. Die Messmaschine bietet für dieses Werkstück eine Bahnsteuerung mit der Aufnahme möglichst vieler Messpunkte. Mit einem motorischen Widerlager bieten die Göttinger zudem eine Möglichkeit, die bei Formmessgeräten außergewöhnlich ist: Die Welle wird zwischen zwei Spitzen aufgenommen und braucht deshalb nicht mehr zeitaufwendig ausgerichtet werden. Durch den Zeitgewinn lassen sich mehr Prüflinge messen.
Für die fertigungsnahe Hundertprozent-Kontrolle einer Nockenwelle bietet Mahr den Wellenmessplatz MarShaft SCOPE plus mit automatischer Roboterbeladung an. Die spezifischen Messungen erfolgen dabei selbsttätig und effizient. Ein Roboterarm entnimmt das Werkstück dem Produktionsprozess und führt es dem Messplatz zu. Hier wird es vollautomatisch mit einer Matrixkamera und einem taktilen Taster gemessen. Anschließend entnimmt der Roboter das Werkstück dem Messplatz und führt es wieder der Produktionslinie zu. Sollten Eingriffsgrenzen überschritten sein, erfolgt im Closed-Loop eine Korrektur der Bearbeitungsmaschinen. Beide Messgeräte werden über die Softwareplattform MarWin betrieben. Das Programmpaket bietet für die Nockenwellen-Anwendungen einen eigenen Assistenten, mit dem sich die verschiedenen Nocken-Geometrien in einem Ablaufprogramm komplett definieren lassen.
Auf der Control zeigt Mahr außerdem, wie das flexible und vernetzte Messen von unterschiedlichen Werkstücken auf einem typischen Industrie-4.0-Messplatz abläuft. Dabei handelt es sich um eine Konturenmessung mit dem System MarSurf CNC modular. Die automatische Teileerkennung, Teilebeschriftung und das Roboterhandling gehören zu den neuen Möglichkeiten in der Messtechnik in heutigen und zukünftigen Produktionssystemen. Die Messtechnik spielt nach Ansicht der Göttinger eine Schlüsselrolle innerhalb der Produktion und übernimmt neben der Erfassung von Prüfwerten immer mehr Aufgaben.
Mahr will mit seiner Hard- und Software die flexible Fabrik von morgen mit gestalten. Mit fertigen oder einfach zu erstellenden Messprogrammen sei eine automatisierte Qualitätssicherung mittlerweile auch für kleinere und wechselnde Werkstück-Serien möglich. Fertigungsbetriebe erhalten mit den Messsystemen von Mahr entscheidende Wettbewerbsvorteile. Sie profitieren von mehr Effizienz, optimierten Prozesskosten und einer höheren Produktsicherheit. (ub)
Mahr Halle 3, Stand 3102

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