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Prüfmaschine in der Hochschule

Messe Control
Prüfmaschine in der Hochschule

Das Reutlingen Research Institute (RRI) ist die Forschungseinrichtung der Hochschule Reutlingen. Innerhalb der Forschungsschwerpunkte Nachhaltigkeit und Intelligente Produkte kommen seit 1992 Prüfmaschinen von Instron bei der Vermessung von Kunststoffen und Fasern zum Einsatz. „Die Anfang der 1990er-Jahre angeschaffte Prüfmaschine tauschten wir 2007 gegen zwei neue Instron-Systeme der Serie 5500 mit 5 kN und 10 kN ein. Aufgrund der Zufriedenheit mit der ersten Maschine und des guten Preis-/Leistungsverhältnises war für uns an klar, dass wir uns wieder für Instron entscheiden. Der wesentliche Aspekt war jedoch, dass uns die System-Software Bluehill vollauf überzeugt hat,“ erläutert Rainer Alex, Chemie-Ingenieur im RRI, die Entscheidung pro Instron.

Bei Prüfungen mit den Instron-Systemen haben die Forscher zwei Schwerpunkte – Kunststoffe, alle möglichen Arten von Polymeren, meistens Hightech-Compounds, und Fasern, wobei besonders Naturfasern charakterisiert werden. In diesem Zuge prüfen die Forscher die Faser, die Polymermatrix und den fertigen Verbundwerkstoff. Dabei treten völlig unterschiedliche Mechanismen auf, denn ‚Festigkeit Faser’ plus ‚Festigkeit Polymere’ ergibt nicht die Festigkeit der Mischung. Im Faserbereich haben die Reutlinger diverse Eigenschaften getestet, verschiedene Qualitäten nach Anbaugebiet, nach Herkunftsland und nach Faserart charakterisiert. In diesem Rahmen haben die Experten Methodenentwicklungen durchgeführt, um die Qualität von Naturfasern zu bestimmen.
In der näheren Vergangenheit sind im RRI eine ganze Reihe interessanter Projekte mit den Instron-Systemen bearbeitet worden. So zum Beispiel der Entwicklungsauftrag der Firma Autosock. Dabei handelte es sich um eine Winternotfahrhilfe für PKW und LKW auf textiler Basis. Diese wird bei Bedarf über die Reifen gestülpt und zentriert sich dann über Elastomerbänder selbstständig beim Anfahren. Die Elastomerbänder müssen natürlich auch bei Temperaturen unter 0 °C die idealen Eigenschaften aufweisen, damit sie ihrer Aufgabe gerecht werden können. In diesem Zuge war es absolut notwendig, Tests bei tiefen Temperaturen zu simulieren. Diese erfolgten in der Klimakammer von Instron, einem Zubehörteil, das erlaubt, Proben unter definierten Temperaturbedingungen von –70 °C bis + 350 °C auf den Temperatureinfluss hin zu prüfen.
Ein weiteres Projekt war das Recycling des Tetrapaks. Die äußere Hülle, die Kartonage, geht zurück in den Papier/Pappe-Stoffkreislauf, übrig bleibt lediglich die innere Beschichtung, bestehend aus Polyethylen und Aluminium. Damit aus diesem Abfall durch Zugabe verschiedener Additive Werkstoffe im Bereich der elektrisch leitfähigen Produkte entwickelt werden können, sind auch mechanische Eigenschaften relevant. Im Rahmen eines anderen Projekts werden schmierfähige Additive in Polymere eingearbeitet, um nachher schwer zugängliche Bauteile zum Verbau in Getrieben spritzzugießen.
Die Instron-Systeme haben sich beim Reutlingen Research Institute absolut bewährt. Bisher gab es keine Probleme, die Prüfmaschinen arbeiten sehr zuverlässig. Zu überzeugen weiß auch die Möglichkeit, die Kraftmessdosen mit ein paar Griffen wechseln zu können. Dies ist auch ein Beleg dafür, dass der Flexibilitätsgedanke bei den modular wie ein Baukastensystem aufgebauten Instron-Systemen groß geschrieben wird.
Instron, Pfungstadt
RRI – Reutlingen Research Institute, Reutlingen
Halle 1, Stand 1315
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