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Das war die VISION 2011

Medizintechnik und integrierte Systeme gewinnen weiter an Bedeutung
Das war die VISION 2011

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Die VISION 2011 konnte ihr bisher bestes Ergebnis aus dem Vorjahr nochmals übertreffen. Mehr als 7.000 Besucher kamen vom 8. bis 10. November 2011 zur VISION nach Stuttgart, 2010 waren es 6.752.

Jeder Dritte kam aus dem Ausland. Insgesamt waren Besucher aus 50 Ländern zur VISION 2011 gereist, wobei vor allem aus Asien ein deutlicher Besucheranstieg zu verzeichnen war. Ein Indikator dafür, dass die asiatischen Märkte für die BV-Industrie zunehmend wichtiger werden und noch großes Potenzial haben. „Der VISION kommt bei der Internationalisierung der Branche eine herausragende Bedeutung zu“, konstatiert denn auch Dr. Olav Munkelt, Vorstandsvorsitzender des VDMA Industrielle Bildverarbeitung in Frankfurt. Mit 351 Ausstellern konnte die VISION 2011 das Vorjahresergebnis um 8,6 Prozent übertreffen, gleichzeitig war die Beteiligung noch internationaler, sie stieg von 44 auf 46 Prozent. Das Ausstellungsspektrum reichte von kompletten BV-Systemen, über Kameras, Objektive, Beleuchtungssysteme, Visionsensoren, Framegrabbern, Softwaretools und Zubehör bis hin zu Anwendungslösungen und Dienstleistungen.

Die Besucher kamen in erster Linie aus der Bildverarbeitungsbranche selbst, gefolgt von den Branchen Elektrotechnik/Elektronik, Maschinenbau, Feinmechanik/Optik und Medizintechnik. Der Anteil der Besucher aus der Medizintechnik war schon im letzten Jahr spürbar gestiegen, weshalb zur VISION 2011 die Medical Discovery Tour eingerichtet wurde, an der sich auf Anhieb 43 Aussteller mit speziellen Exponaten zum Thema beteiligten. Ein richtiger Schritt, denn der Anteil der Besucher aus der Medizintechnik ist von acht auf elf Prozent gestiegen. Für Aufsehen sorgte in diesem Bereich der laut Hersteller kleinste, optische 3D-Scanner der Welt. Vor allem in der Zahn- und Kieferorthopädie wird diese bis heute präziseste Form der digitalen Zahnvermessung und optischen 3D-Modellierung künftig eingesetzt werden. Waren Zahnabformungen früher nur mit unangenehmen Kunststoffabdruckmassen möglich, übernimmt diese Aufgabe künftig ein Scanner und macht die Prozedur für den Patienten damit deutlich angenehmer. Das AIT, Austrian Institute of Technology, aus Wien, gewann für diese Innovation den VISION Award 2011.
Die Investitionsbereitschaft der VISION-Besucher ist traditionell hoch, ebenso deren Qualität. Von den Besuchern der VISION 2011 sagten 85 Prozent sie seien in Einkaufs- und Beschaffungsentscheidungen involviert, nahezu genau so viele, 83 Prozent, kamen mit konkreten Investitions- und Kaufabsichten, von denen 68 Prozent bereits im nächsten halben Jahr investieren wollen.
Interessiert haben sich die Besucher vor allem für Komponenten und Anwendungen der Bildverarbeitung, wobei schlüsselfertige Bildverarbeitungssysteme im Trend liegen, nahezu jeder Vierte bekundete Interesse an ihnen. „Das Konzept der VISION, den Systemintegratoren eine Plattform zu bieten, ist aufgegangen. Die Integration Area wuchs von 14 auf 22 Aussteller. Eine Entwicklung, die mit der steigenden Nachfrage der Besucher nach der Einbindung von BV-Systemen in Fertigungslösungen korreliert. Wir werden diesem Thema auch auf der nächsten VISION Rechnung tragen“, erklärt Thomas Walter, Leiter des Kompetenzbereichs Industrie & Technologie der Messe Stuttgart . Die Besucher zeigten sich mit dem Angebot der VISION 2011 sehr zufrieden. 93 Prozent von ihnen wollen zur VISION 2012 wieder kommen. Fast alle, 99 Prozent, würden die VISION weiter empfehlen. Insgesamt 96 Prozent der Besucher sind zudem davon überzeugt, dass die Bedeutung der VISION für die Branche steigen wird, oder zumindest gleich hoch bleibt.
Die VISION 2012 findet vom 06. bis 08. November 2012 wieder in der Messe Stuttgart statt, dann allerdings in Halle 1, dem L-Bank-Forum.

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