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Hard- und Software ermöglichen neue Funktionen

Kameralinse
Hard- und Software ermöglichen neue Funktionen

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Mit der Taglens ist jetzt eine Echtzeitanzeige mehrerer Bilder mit verschiedenen Brennweiten möglich. Bild: Mitutoyo
Mitutoyo stattet die Taglens mit einer eigens dafür entwickelten gepulsten Lichtquelle und einem aktualisiertes Softwarepaket aus. In Kombination ermöglichen die Technologien unter anderem die Erfassung von 3D-Daten und einen schnellen Autofokus ohne bewegliche Teile.

Der Messgerätehersteller Mitutoyo erweitert die Fähigkeiten seiner ultraschnell fokussierenden Taglens mit einer speziell für diesen Einsatz entwickelten gepulsten Lichtquelle (Pulsed Light Source oder PLS). Die PLS ermöglicht eine automatische Fokussteuerung, indem sie sich an die hohe Fokussierfrequenz von 70 kHz der Taglens (Tunable Acoustic Gradient of Index Refraction Lens) anpasst. Die PLS ist direkt mit der Resonanzfrequenz der Linse synchronisiert. Dadurch wird die Beobachtungsposition unmittelbar durch eine Anpassung der Phase geändert, sodass sich die gewünschten Fokuslagen auch ohne mechanisches Verfahren einstellen lassen.

Mit einer Höchstfrequenz von 75 kHz kann sich die PLS jederzeit an die Schwingung der Taglens anpassen und erzeugt Lichtpulse mit einer Länge von 50 ns ~ 100 ns. In Verbindung mit der aktuellsten Softwareversion sind mithilfe optischer Systeme mit integrierter Taglens eine Reihe neuer Funktionen realisierbar. So ist eine Echtzeitanzeige mehrerer Bilder mit verschiedenen Brennweiten möglich. Außerdem kann in einem einzelnen Bild auf mehrere Ebenen gleichzeitig fokussiert werden. Des Weiteren besteht die Möglichkeit mehrere Bilder mit jeweils leicht verschobenem Fokuspunkt automatisch zu erfassen und durch einen Focus-Stacking-Algorithmus zu einem gesamtscharfen Bild zusammenzufassen. Überdies kann durch die ultraschnelle Variation der Brennweite ein schneller Autofokus realisiert werden, welcher ohne bewegliche Teile auskommt.

Neu ist auch die Möglichkeit 3D-Daten zu erfassen. Hier werden ähnlich zum Focus-Stacking mehrere Bilder mit unterschiedlichen Fokuspositionen aufgenommen. Durch eine vorangegangene Kalibrierung des optischen Systems wird daraufhin jeder Fokusposition ein Abstand zum optischen System zugeordnet. Die Ausgabe der Höhenwerte erfolgt anschließend anhand einer Punktewolke. Alle Funktionen werden in einem Software Development Kit zur Verfügung gestellt. Somit ist eine bestmögliche Integration in ein individuelles System möglich.


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