Messverfahren Multisensorik oder Computertomografie – auf den Einsatz kommt es an - Quality Engineering

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Multisensorik oder Computertomografie – auf den Einsatz kommt es an

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Während optisch-taktile Multisensor-Koordinatenmessgeräte höchste Flexibilität in Fertigung und Messraum bieten, ermöglichen Koordinatenmessgeräte mit Computertomografie-Sensorik wie die Tomoscope-Baureihe die vollständige Erfassung des Werkstücks auf Knopfdruck.

Werth Koordinatenmessgeräte mit optisch-taktiler Multisensorik erlauben das optimale Messen jedes Merkmals mit dem passenden Sensor. So lassen sich mit flächenhaften Bildsensoren in einem Messvorgang mehrere hundert Punkte gleichzeitig erfassen. Oberflächengeometrien können dagegen mit scanningfähigen Abstandssensoren wie dem Chromatic Focus Probe oder mit Lasersensoren (WLP – Werth Laser Probe) bestimmt werden. Mit mehrdimensional messenden Abstandssensoren, zum Beispiel dem konfokalen Nano Focus Probe, Fokusvariationssensoren wie dem Werth 3D-Patch, dem Laser Line Probe LLP und Streifenprojektionssensoren, kann die Messzeit weiter reduziert werden.

Der patentierte taktil-optische Werth Fasertaster WFP erlaubt eine hochgenaue taktil-optische Messung sehr kleiner Geometrien und empfindlicher Oberflächen. Durch Kombination dieser Sensoren an einem Multisensor-Koordinatenmessgerät können alle Merkmale ohne Umspannen gemessen werden.

Die Computertomografie erfasst meist das komplette Werkstück, so dass viele Merkmale gleichzeitig bestimmt werden können. Bei Multimaterial-Baugruppen, wie zum Beispiel bei Steckverbindern, werden Kunststoff und Metall gemeinsam erfasst. Auch die Messung von Innengeometrien wie Abständen zwischen den verschiedenen Materialien sowie Hinterschnitten im Kunststoffgehäuse ist möglich. Als Ergebnis der CT-Messung erhält man die Punktwolke des gesamten Werkstücks, in der sich alle gewünschten Maße sowie die Abweichungen zum Sollzustand ermitteln lassen.

Während die Computertomografie für eine Erstbemusterung mit sehr vielen Maßen nur wenige Minuten benötigt, wird optisch-taktiles Messen meist bei der statistischen Prozesslenkung genutzt. Der Bildverarbeitungssensor benötigt hier für die Messung einzelner Prüfmaße nur wenige Sekunden. Die Computertomografie ergänzt also die klassische 3D-Messtechnik, denn die Messaufgabe bestimmt den Einsatz der jeweiligen Technik.

Werth Messtechnik, Gießen

www.werth.de

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