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Ran an die Fertigung

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Ran an die Fertigung

Für eine Prüfung im Fertigungsbereich ist ein Werkzeug erforderlich, das für Messungen in einer industriellen Umgebung geeignet ist Bild: Creaform
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Die direkte Messung von Teilen im Fertigungsbereich zählt zu den Schlüsselelementen effizienter Produktionsprozesse. Doch warum, wann und wie sollten die Prüfungen durchgeführt werden?

Koordinatenmessgeräte (CMM) sind sehr genaue Instrumente und werden gerne für Prüfungen und Qualitätskontrollen herangezogen. Daher sind sie auch extrem ausgelastet. Eine der angewendeten Maßnahmen zur Entlastung des CMM besteht darin, Prüfungen vermehrt direkt im Fertigungsbereich durchzuführen — insbesondere, wenn die Messobjekte groß und nur schwer zu transportieren sind.

Mit der Prüfung von gefertigten Teilen bis zum Abschluss der Fertigung zu warten, kann sich als riskant und gefährlich erweisen. Es ist in der Regel nicht leicht, herauszufinden, wo genau bestimmte Probleme auftreten, insbesondere wenn der Fertigungsprozess viele Schritte umfasst. Die Entscheidung, zu warten, kann auf kurze Sicht Zeit sparen, im Nachhinein aber schnell Kopfschmerzen bereiten. Mit einer Aktion zur rechten Zeit lassen sich zukünftige Probleme vermeiden.
Messungen in den Zwischenstufen sind aus dieser Sicht unabdingbar, um die Qualitätskontrolle zu verbessern. Außerdem müssen sie im Fertigungsbereich ausgeführt werden, um die Teile möglichst wenig bewegen zu müssen, besonders wenn sie groß und schwer sind.
Da im Fertigungsbereich mehr Messungen absolviert werden können als mit einem CMM, können auch mehr Teile geprüft werden. Eine gesteigerte Verfügbarkeit von Messwerkzeugen bietet zudem auch die Möglichkeit, die Prüfhäufigkeit zu erhöhen. All das wirkt sich grundlegend auf die Qualität der Produkte aus.
Dank Prüfungen im Fertigungsbereich können Produktionsteams autonomer arbeiten, da sie mehr Möglichkeiten haben und unabhängiger sind. Sie müssen weder auf bereits völlig ausgelastete CMMs zurückgreifen, noch müssen sie auf eine gerade schwer beschäftigte Qualitätskontrollabteilung warten. Sie können ein anderes Messgerät verwenden — eines mit einer Genauigkeitsstufe, die den in der Industrie üblicherweise erforderlichen Toleranzen entspricht. Mit der Möglichkeit, Teile jederzeit und bei jeder Zwischenstufe messen zu können, können Produktionsteams bessere Qualitätskontrollen durchführen.
Für eine Prüfung im Fertigungsbereich ist ein Werkzeug erforderlich, das für Messungen in einer industriellen Umgebung geeignet ist. Das Messwerkzeug muss tragbar, kompakt und leicht zu bedienen sein.
Einige Messwerkzeuge reagieren empfindlicher auf Instabilitäten in der Umgebung als andere. In solchen Fällen ist es wichtig, jegliche Vibrationen zu ermitteln, die sich auf das Messsystem auswirken können, und den daraus resultierenden Messfehler zu minimieren.
Eine andere Lösung ist die Nutzung einer optischen Technologie. Die optischen Messlösungen sind nicht nur tragbar und für industrielle Bedingungen geeignet, die optische Messlösung bietet auch eine Messgenauigkeit, die unempfindlich gegenüber den Instabilitäten der Umgebung ist.
Bedenken Sie: Wenn der Messkörper während der Messung bewegt wird, vibriert oder schwingt, sind Prüfung und Qualitätstest ungültig Dies macht deutlich, wie wichtig ein starrer Messaufbau oder ein fest mit dem Teil selbst verbundenes Referenzsystem ist. Dynamische Referenzierung sorgt hier für eine gewisse Flexibilität, da das zu messende Teil und das Messgerät gleichzeitig optisch verfolgt werden.
Bei Prüfungen im Fertigungsbereich sind somit weniger Anpassungen nötig, was gleichbedeutend mit einer geringeren Anzahl von Fehlern und weniger Druck auf die Anwender der Qualitätssicherung ist. Außerdem müssen weniger Teile im Labor hin und her bewegt werden, was für mehr Spielraum beim CMM sorgt.
Alle Werkzeuge sind stets für die Fertigung verfügbar, sodass Verzögerungen minimiert und die Geschwindigkeit von Kundenabnahmen maximiert werden. Aus all diesen Gründen sorgt eine direkt im Fertigungsbereich durchgeführte Prüfung für effizientere Fertigungsprozesse, was wiederum Zeit und Geld spart. ■
Daniel Brown
Senior Product Manager
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