18. internationale Fachmesse für Sensorik, Mess- und Prüftechnik

SENSOR+TEST 2011

Messegeschehen
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Die Themen, Produkte und Technologien, die vom 7. bis 9. Juni auf dem Gelände der Messe Nürnberg gezeigt werden, reichen in alle Branchen. Anwendung finden sie nicht mehr nur in der Industrie und in der Arbeitswelt, heute sind sie genau so im Privaten zu finden, im Alltag. Deshalb sind nicht nur Entwickler und Konstrukteure Besucher der Messe, sondern alle an Technik interessierten.

Die AMA Service Gesellschaft als Veranstalter rechnet mit knapp 600 Ausstellern und etwa 8 000 Besuchern.

Der Ausstellerbeirat der SENSOR+TEST und der Vorstand des AMA Fachverbands für Sensorik als Träger der Fachmesse haben das Motto „easy to use“ als Schwerpunkt der Messe dieses Jahr festgelegt. Den Sensorik, Mess- und Prüftechnik sind Schlüsseltechnologien. Benutzerfreundlichkeit, Sicherheit, und Klarheit bei der Anwendung und intuitives Bedienen haben damit einen besonderen Wert bei neuen Entwicklungen. In Halle 12 wird es einen Sonderstand zum Thema easy to use geben, auf dem Unternehmen und Institute Beispiele dazu zeigen. Einige Fachreferate im Forum in Halle 12 werden am ersten Messetag das Thema easy to use aufgreifen. In der Aktionsfläche in Halle 11 zeigen Aussteller ihre Produkte live im praktischen Einsatz. So können Besucher sehen, wie Versuchsfahrzeuge aussehen, die voll gestopft sind mit mobiler Messtechnik.
Das Angebot der Mess- und Prüftechnik reicht vom mobilen Handgerät bis zur hundertkanaligen Prüfstandsausrüstung.
Was die Messsignalaufbereitung und Messdatenerfassung angeht, so stellen eine Reihe führender Unternehmen hier ihre neuesten Entwicklungen an Hard- und Software vor. Hochkompakte Isolationsverstärker im Format von Lego-Bausteinen bis zu hochkomplexen Einschüben für das PXI-Express-Format. Auch die Entwicklung virtueller Geräte (Virtual Instruments, VIs) und damit der einfache Zugang zur Software LabView spielt eine Rolle.
Wer sich bei der Nutzung von Dehnmessstreifen noch immer nicht entschieden hat, ob Gleichstrom oder Trägerfrequenz die bessere Betriebsart ist, kann auf der SENSOR+TEST Messmodule begutachten, die sich einfach umschalten lassen. Schließlich gibt es hier noch die vielen Stand-alone-Lösungen für spezielle Messaufgaben, wie z.B. Schall- und Schwingungsmessungen. Ein 5-kanaliger Analysator arbeitet bis 25,6 kHz und ist für die Bestimmung der Schallleistung nach ISO-Normen oder zur Identifikation von Schallquellen mittels Mikrofon-Arrays ausgestattet.
Nachdem es Pflicht ist, die Schallemissionswerte von motorbetriebenen Maschinen zu dokumentieren, stehen für die Hersteller jetzt handliche batteriebetriebene Schallintensitäts-Messgeräte zur Verfügung.
Die Grundlage hoher Qualität ist neben der Einhaltung von Best-Practice-Regeln eine ausgefeilte Prüftechnik. Angefangen bei der Produktentwicklung über die Produktion bis zur Endkontrolle wird jedes produzierte Teil von einer Vielzahl an Prüfschritten begleitet.
In diesem Jahr wird erstmals eine Art Magnetfeldkamera vorgestellt, um kleine Permanentmagnete auf ihre Feldverteilung hin zu prüfen. Die Magnete werden auf ein Array aus 16.000 mikroskopisch kleinen Hall-Sensoren gelegt, aus deren Signal dann per Software die Feldverteilung und der Magnetisierungsvektor berechnet bzw. dargestellt werden.
Die Prüfung von Turbomaschinen nicht nur bei der Abnahme sondern auch vor Ort beim Kunden ermöglicht ein mobiles Messsystem mit 96 Kanälen zur Messung von Temperaturen, Drücken, Durchflussmengen und Dehnungen. Die Bedienung erfolgt über Lichtwellenleiter per Laptop. Für effiziente Struktur- und Modalanalysen werden Anreger mit einem Kraftvektor bis 15 kN und Schwingwegen bis 50 mm vorgestellt. Sie sind Teil kompletter Schwingregelsysteme, die vom einfachen Rausch- oder Sinustest bis zur Simulation von Zeitsignalen und Schockprüfungen in Umweltprüflaboren benötigt werden.
Mehrere Aussteller zeigen ihre Umweltsimulations- bzw. Klimaschränke. Wichtige Parameter sind die Geschwindigkeit, mit der Temperatur- und Feuchtewerte geändert und wie stabil sie auf jeder gewünschten Stufe gehalten werden können. Software gesteuert können sie Prüfstandards nach DIN bzw. IEC folgen. Zusätzlich lassen sich weitere Belastungen wie Vibration, Luftschadstoffe, Korrosionseinflüsse reproduzierbar erzeugen. Ein Highlight wird der erste Klimaschrank mit integriertem Messroboter sein, der unter den eingestellten klimatischen Bedingungen auch funktionsabhängige Komponenten prüfen kann.
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