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Das innere Wesen der Keramik

Werkstoff-Qualität durch breites Prüfspektrum gesichert
Das innere Wesen der Keramik

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Ein großes Programm moderner Material-Prüfverfahren zur Untersuchung Technischer Keramiken, Feuerfest-Werkstoffe und Metalle bietet das Werkstoffzentrum Rheinbach (WZR). Je nach Methode und Technik kommen sie bei Entwicklungsprojekten, in der Qualitätssicherung oder während laufender Produktionen zum Einsatz.

Metall biegt sich und auch Keramik kann reißen. Die Frage bleibt, wann und wieso? Nicht nur bei der Entwicklung neuer Produkte fällt der Werkstoff-Prüfung deshalb heute eine richtungsweisende Rolle zu; auch in der produktionsbegleitenden Qualitätssicherung oder zur Begutachtung von Schadensfällen sind umfassende Materialprüfungen unerlässlich. Für diese Aufgaben bietet das Werkstoffzentrum Rheinbach (WZR) die passenden Methoden, Techniken und Analysen. Dabei nimmt es unter Anwendung aller derzeit relevanten Verfahren sowohl Technische Keramiken als auch Metalle unter die Lupe. Ausgebaut werden derzeit die Dienstleistungsangebote für Gießereien. Hier steht neben der Prüfung von Feuerfest-Materialien und metallischen Werkstoffen auch die Untersuchung der Reaktionen zwischen Feuerfest-Materialien und Schmelzen, Schlacken oder Zusatzstoffen im Mittelpunkt. Mit Blick auf Verschleiß und Korrosion sind diese Wechselwirkungen von besonderer Bedeutung.

Unter dem Rasterelektronen-Mikroskop
Je nach Anforderungskatalog oder Kundenwunsch erfolgt die Werkstoff-Prüfung in den WZR-Labors unter mineralogischen, chemischen, physikalischen oder technologischen Gesichtspunkten. Dazu setzt das Unternehmen neben einer ganzen Reihe traditioneller Methoden auch komplexe Hightech-Verfahren ein. Während beispielsweise umfassende Zug-, Druck- und Biegeversuche in einer modernen Universal-Prüfmaschine erfolgen, kommt für Oberflächen-Untersuchungen bei gleichzeitiger Analyse der chemischen Zusammensetzung die Rasterelektronen-Mikroskopie (REM) in Kombination mit der Röntgenspektroskopie (EDX) zum Einsatz. „Da wir uns stets einer ganzheitlichen Arbeitsweise verpflichtet fühlen, haben wir für jeden Praxis relevanten Werkstoff-Parameter das geeignete Prüfverfahren parat“, betont Sandra Lehmann, die im WZR den Bereich Werkstoff-Prüfung leitet. Ob es um Aspekte wie Härte, Festigkeit, Temperatur(wechsel)beständigkeit oder Dehnung geht; ob das innere Gefüge eines Keramik-Werkstoffs, seine Eignung für bestimmte Anwendungen oder aber technische Grenzwerte zu überprüfen sind – das WZR ist für all diese Fälle gerüstet.
Viele Kunden nutzen dieses Angebot nicht nur für Einzelfallprüfungen im Rahmen von Entwicklungsprojekten, sondern verstärkt auch für die ständige Überwachung von Werkstoff-Parametern zum Zweck der Prozess begleitenden Qualitätssicherung. „Hier besteht eine unserer Hauptaufgaben darin, qualitative Schwankungen frühzeitig zu erkennen, bevor Mängel auftauchen, die die Wettbewerbsfähigkeit eines Werkstoffs oder Endprodukts gefährden“, berichtet Sandra Lehmann. Neben zerstörenden Prüfungen – etwa zur Festigkeitsbestimmung – werden dazu vor allem zerstörungsfreie Methoden eingesetzt, zum Beispiel die Eigenfrequenzmessung. Abgeschlossen werden die Verfahren meist mit der Erstellung von Prüfzeugnissen. Im Rahmen breit angelegter Prüfreihen oder der Qualitätssicherung erfolgen die Datendokumentation und -auswertung prozessnah, in enger Kooperation mit dem Kunden und auch basierend auf SixSigma-Methoden.
Prüfverfahren im Internet
Eine Liste der eingesetzten Apparate sowie eine praxisnahe Beschreibung der Prüfverfahren kann unter www.werkstoffzentrum.de eingesehen werden. Je nach Anforderung und Methode erfolgt die Bestimmung der Materialeigenschaften nach den Vorgaben von DIN ISO, DIN EN, VDE, ASTM, IE, AA oder auch nach eigenen Kriterien, die das WZR auf der Basis seiner langjährigen Erfahrungen selbst entwickelt hat.
Werkstoffzentrum Rheinbach,Rheinbach
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