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Mehr Sicherheit für Sicherheitsgläser

Qualitätsprüfung von großflächigem Sicherheitsglas
Mehr Sicherheit für Sicherheitsgläser

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Hegewald & Peschke hat eine Prüfmaschine speziell für Anwender aus dem Flach- und Sicherheitsglasbereich entwickelt. Das Modell vom Typ Inspekt S 50 ermöglicht die Überwachung der Materialqualität von großflächigem Sicherheitsglas.

Trotz der hohen Prüfanforderungen, die an Sicherheitsglas gestellt werden, war es möglich, Standardkomponenten der Serienmaschinen von Hegewald & Peschke für die Inspekt S 50 zu verwenden. Infolgedessen kann der Hersteller die Prüfanlage zu einem besonders attraktiven Preis-/Leistungsverhältnis anbieten. Mit der Inspekt S 50 lassen sich Stempeldruckversuche an Glas nach ISO 614 und Biegeversuche nach DIN EN 1288-3 bis zu einer maximalen Last von 50 kN durchführen. Der Antrieb erfolgt dabei über eine zentrale Spindel, wodurch eine Arbeitsraumbreite von 1300 mm und eine Arbeitsraumtiefe von 650 mm realisiert werden können. Anwender sind dadurch in der Lage, sehr große Glasplatten zuverlässig zu prüfen. Darüber hinaus ermöglicht der Aufbau der Inspekt S 50 modifizierte Prüfraumgrößen für weitere Abmessungen von Glasscheiben.

Stempeldruckversuche an Einscheiben-Sicherheitsglas
Einscheiben-Sicherheitsgläser halten besonderen Belastungen stand und zerspringen im Bruchfall in kleine stumpfe Krümel. Die Verletzungsgefahr sinkt dadurch erheblich. Für die Garantie der Sicherheit muss das Sicherheitsglas vor dem Einsatz auf seine Materialqualität überprüft werden. Diese Prüfung der Festigkeit ist an der Inspekt S 50 mit Hilfe von Stempeldruckversuchen nach ISO 614 möglich. Dadurch können Unternehmen beispielsweise Einscheiben-Sicherheitsgläser für rechteckige und runde Fenster, die im Schiffbau und in der Meerestechnik eingesetzt werden, testen. Die Versuche erfolgen hierbei auf einem Arbeitstisch, der aus zwei parallel verlaufenden Aluminium-Schwerlastprofilen im Abstand von 570 mm besteht. Für die Montage der entsprechenden Prüfaufbauten sind die Profile an der Oberseite mit T-Nuten ausgestattet. Je nachdem, ob eine Stempeldruckvorrichtung für Stempeldruckversuche oder eine Biegebank für Biegeversuche benötigt wird, kann das jeweilige Prüfwerkzeug an der Prüfmaschine schnell und einfach montiert oder ausgewechselt werden. Das Werkzeug für die Stempeldruckversuche ist für Standardproben der Form A und B ausgelegt.
Biegeversuche an Glas nach dem Vierschneiden-Verfahren
Im Bauwesen wie zum Beispiel in Hochhäusern kommt oft spezielles Sicherheitsglas zum Einsatz. Um hierbei eine hohe Materialqualität zu garantieren, müssen vorab spezielle Biegeversuche durchgeführt werden. Die Prüfmaschine ermöglicht sowohl 3- als auch 4-Punkt-Biegeversuche. Die Biegeversuche nach DIN EN 1288–3 erfolgen zur Bestimmung der Biegefestigkeit von Glas für die Prüfung von Proben bei zweiseitiger Auflagerung (sogenanntes ‚Vierschneiden-Verfahren‘). Das Sicherheitsglas wird dafür auf der Prüfvorrichtung auf zwei Auflagen positioniert und durch einen Druckstempel belastet, bis die Vorkraft erreicht ist. Im Unterschied zum 3-Punkt-Biegeversuch erfolgt die Belastung beim 4-Punkt-Biegeversuch mit einem Prüfstempel mit zwei Druckpunkten. Die Biegerollen der Inspekt S 50 sind hierbei federnd gelagert. Anschließend wird die Probe solange mit einer Kraft beaufschlagt, bis sie zerbricht.
Sollte es bei der Materialprüfung zu einem Glasbruch kommen, wird dieser in einer integrierten Auffangwanne entsorgt. Um außerdem eine Gefährdung des Bedienpersonals zu vermeiden, ist die Prüfmaschine vollständig eingehaust. Die Schutzabdeckung an der Vorderseite der Maschine besteht aus einer Doppelflügeltür, die den gesamten Prüfraum abdeckt. Optional ist auch eine elektrische Verriegelung erhältlich.
Der bequeme vordere Zugang zum Prüfraum sowie der Einsatz von zusätzlichen Hebehilfsmitteln ermöglicht dem Anwender eine besonders einfache Bedienung der Prüfmaschine, die mit der bewährten Steuerelektronik der Inspekt table-Standardserie ausgestattet ist. Die Steuerung gestattet dabei kraft-, weg- und dehnungsgeregelte Versuche. Hierfür wird die Prüfmaschine bereits vor ihrer Auslieferung im Werk der Hegewald & Peschke GmbH kalibriert, sodass der Nutzer eine auf seine individuellen Bedürfnisse zugeschnittene und sofort einsatzbereite Maschine erhält. Die Auswertung der Versuche erfolgt mit der universellen Materialprüfsoftware Labmaster. Mit dieser kann das Unternehmen zeitnah wichtige Informationen über die Materialqualität der geprüften Glasteile gewinnen.
Hegewald & Peschke Meß- und Prüftechnik, Nossen/Sa. www.hegewald-peschke.de
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